Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü


Suche in www.bfn.de

Veröffentlichungen Rote Liste


Titelseite: Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Band 2: Meeresorganismen

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftsverlag

BECKER, N.; HAUPT, H.; HOFBAUER, N.; LUDWIG, G. & NEHRING, S. (RED.) (2013):

Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands
Band 2: Meeresorganismen

Bundesamt für Naturschutz, Bonn-Bad Godesberg

Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (2)
236 S., Euro 39,95
ISBN 978-3-7843-5330-2

Mit Band 2 der Reihe der Roten Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands wird die Erhaltungssituation vieler Artengruppen der deutschen Meeresgebiete analysiert: Fische, Wirbellose und Großalgen vereinigen Vertreter aus Zoologie und Botanik in diesem Band der Meeresorganismen. Dies sind alle Gruppen, zu denen ausreichend Daten zur Verfügung stehen sowie Bearbeiterinnen und Bearbeiter vorhanden sind.

In der Roten Liste der Meeresfische wurde durch die erstmalige Anwendung der neu gefassten Etablierungskriterien das Artenspektrum auf knapp 100 Arten verringert. Die ca. 1250 Arten der bodenlebenden wirbellosen Tiere verteilen sich auf die Gruppen der Schwämme (Porifera), Nesseltiere (Cnidaria), Weichtiere (Mollusca), Vielborster (Polychaeta), Wenigborster (Oligochaeta), Igelwürmer (Echiurida), Asseln (Isopoda), Zehnfüßige Krebse (Decapoda), Stachelhäuter (Echinodermata) und Seescheiden (Ascidiacea); erstmalig aufgenommen wurden die Seepocken (Balanomorpha), Kumazeen (Cumacea) und Flohkrebse (Amphipoda), die Asselspinnen (Pantopoda), die Moostierchen (Bryozoa) sowie die Schädellosen (Acrania). In der Roten Liste der marinen Makroalgen finden sich rund 350 Vertreter der Grünalgen (Chlorophyta), Braunalgen (Phaeophyceae) und Rotalgen (Rhodophyta).



Titelseite: Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Band 3: Wirbellose Tiere (Teil 1)

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftsverlag

MARGRET BINOT-HAFKE, SANDRA BALZER, NADINE BECKER, HORST GRUTTKE, HEIKO HAUPT, NATALIE HOFBAUER, GERHARD LUDWIG, GÜNTER MATZKE-HAJEK & MELANIE STRAUCH (RED.) (2011):

Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands
Band 3: Wirbellose Tiere (Teil 1)

Bundesamt für Naturschutz, Bonn-Bad Godesberg

Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (3)
716 S., Euro 49,95
ISBN 978-3-7843-5231-2

Mit Band 3 der Roten Liste erscheint der erste Teil der aktualisierten bundesweiten Rote Liste wirbelloser Tiere. Er umfasst 17 Tiergruppen: Schwebfliegen, Raubfliegen sowie Tanzfliegen, Langbein- und Rennraubfliegen als Zweiflügler (Diptera), Tagfalter, Spinner und Schwärmer, Eulenfalter, Spanner und Zünsler aus der Gruppe der Schmetterlinge (Lepidoptera), Ameisen, Bienen, verschiedene Familien stachelbewehrter Wespen sowie die Pflanzenwespen aus der Gruppe der Hautflügler (Hymenoptera), Fransenflügler (Thysanoptera), Heuschrecken (Saltatoria), Schaben (Blattoptera) und Ohrwürmer (Dermaptera) sowie Schnecken und Muscheln des Binnenlandes (Mollusca).

Die Roten Listen mancher Gruppen bieten über Angaben zur aktuellen Gefährdungssituation hinaus wertvolle Zusatzinformationen für die Naturschutzpraxis, z.B. zu Änderungen der Rote-Liste-Kategorien oder zur Verantwortlichkeit Deutschlands für die weltweite Erhaltung von Arten. Zudem enthalten alle Roten Listen auch Gesamtartenlisten mit den in Deutschland etablierten Arten einschließlich Neobiota. Band 3 enthält insgesamt über 6.000 Taxa.



Titelseite: Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Band 6: Pilze (Teil 2) – Flechten und Myxomyzeten

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftsverlag

LUDWIG, G. & MATZKE-HAJEK, G. (RED.) (2011):

Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands
Band 6: Pilze (Teil 2) – Flechten und Myxomyzeten

Bundesamt für Naturschutz, Bonn-Bad Godesberg

Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (6)
240 S., Euro 29,95
ISBN 978-3-7843-5188-9

Mit den Flechten und Myxomyzeten liegt der sechste Band der Roten Listen vor. Beide Listen waren zuletzt 1996 veröffentlicht worden und liegen grundlegend überarbeitet und aktualisiert vor.

Die Rote Liste der Flechten umfasst ca. 2.300 Arten. Obwohl viele Flechten als Symbiosen aus einem formgebenden Pilz- und einem photosynthetisierenden Algenpartner härteste Umweltbedingungen ertragen, gibt es viele gefährdete bzw. ausgestorbene oder verschollene Arten. Flechten reagieren deutlich auf nicht unmittelbar erkennbare Umweltveränderungen wie Stickstoff- und Schwefelemissionen.

Die Rote Liste der Myxomyzeten bietet eine hervorragende Einführung in diese ungewöhnliche Organismengruppe. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Gesamtartenliste mit Zusatzangaben zu Auftreten und Verbreitung. Die ca. 400 Schleimpilze sind als ökologische Gegenspieler boden- und streubewohnender Bakterien ein wichtiger, aber meist unsichtbarer Teil des Stoffkreislaufes. Nur die Fruchtkörper dieser Protisten sind makroskopisch sichtbar und oft eng an bestimmte Mikrohabitate gebunden.



Titelseite: Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Band 1: Wirbeltiere

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftsverlag

HAUPT, H., LUDWIG, G., GRUTTKE, H., BINOT-HAFKE, M., OTTO, C. & PAULY, A. (RED.) (2009):

Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands
Band 1: Wirbeltiere

Bundesamt für Naturschutz, Bonn-Bad Godesberg

Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (1)
386 S., Euro 39,95
ISBN 978-3-7843-5033-2

Mit den Wirbeltieren liegt der erste Band der aktuellen Roten Listen vor, weitere Bände sind in Vorbereitung. Seit der Herausgabe der letzten Roten Liste im Jahr 1998 wurden vor allem die methodischen Grundlagen gemeinsam mit den Autoren weiterentwickelt. Die Einstufung erfolgt jetzt für alle erfassten Artengruppen nachvollziehbar anhand von vereinbarten einheitlichen Kriterien mit dahinter liegenden Kriterienklassen.

Die Roten Listen der Säugetiere, Brutvögel, Kriechtiere, Lurche und Süßwasserfische Deutschlands bieten über die Dokumentation der aktuellen Gefährdungssituation hinaus eine Fülle von Zusatzinformationen für die Naturschutzpraxis wie die Verantwortlichkeit Deutschlands für die weltweite Entwicklung der Arten. Zudem enthalten alle Roten Listen jetzt Checklisten, die sämtliche in Deutschland etablierten 478 Arten aufführen.

Der erste Band enthält in Ergänzung der 5 Roten Listen der Wirbeltiergruppen und der Einführung Kapitel zur fortentwickelten Methodik, zum Erfassungsbogen als praktisches Hilfsmittel zur Erstellung Roter Listen, eine kritische Betrachtung der IUCN-Methode sowie eine Auswertung zu den Roten Listen des ersten Bandes.



Titelseite: Rote Liste gefährdeter Biotoptypen, 2. Fassung

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftsverlag

RIECKEN, U., FINCK, P., RATHS, U., SCHRÖDER, E. & SSYMANK, A. (2006):

Rote Liste der gefährdeten Biotoptypen Deutschlands
Zweite fortgeschriebene Fassung 2006

Naturschutz und Biologische Vielfalt 34
318 S., Euro 24.00
ISBN 987-3-7843-3934-4

Als im Jahre 1994 die erste Fassung der Roten Liste gefährdeter Biotoptypen Deutschlands veröffentlicht wurde, war es die erste gesamtdeutsche Rote Liste, die durch das Bundesamt für Naturschutz herausgegeben wurde.

Seit dieser Zeit konnte nicht zuletzt durch die Datenerhebungen für die Entwick­lung des Schutzgebietsnetzes Natura 2000 der Kenntnisstand über die Gefährdungssituation von Biotopen in Deutschland erheblich verbessert werden. Entsprechend war es an der Zeit, eine aktualisierte Fassung der Roten Liste zu erarbeiten und vorzulegen. Im Ergebnis zeigt sich, dass sich der Gefährdungs­grad bei vielen Biotoptypen geändert hat. Dabei besteht nach wie vor kein Grund zur Entwarnung. Durch den noch immer viel zu hohen Flächenverbrauch, durch ein weiteres Voranschreiten der Nutzungsintensität in vielen Bereichen unserer Kulturlandschaften bei gleichzeitiger Nutzungsaufgabe in peripheren Regionen hat sich die Situation insgesamt weiter verschlechtert. Auf der anderen Seite gibt es auch hoffnungsvolle Lichtblicke. So zeigt sich, dass bei vielen Biotoptypen, die in der Vergangenheit ständig zurückgegangen sind, mittlerweile eine Stabilisierung erreicht werden konnte. Insgesamt dokumentiert die hiermit vor­gelegte 2. Fassung der Roten Liste gefährdeter Biotoptypen jedoch, dass die Anstrengungen des Naturschutzes auf allen Ebenen fortgeführt werden müssen, um das nationale Naturerbe dauerhaft zu sichern.

Die Rote Liste der Biotoptypen Deutschlands ist aber nicht nur eine Dokumen­tation der aktuellen Gefährdungssituation, sondern bietet darüber hinaus eine Fülle von Zusatzinformationen für die Naturschutzpraxis. Durch die Klassifizie­rung der Regenerierbarkeit der einzelnen Biotoptypen ist sie weiterhin eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Nachhaltigkeit von Eingriffen.



Titelseite: Rote Listen - Barometer der Biodiversität

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftsverlag

BLAB, J. et al. (2005):

Rote Listen - Barometer der Biodiversität

Entstehungsgeschichte und neuere Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Naturschutz und Biologische Vielfalt 18
281 S., Euro 20.00
ISBN 3-7843-3918-2

Die Roten Listen haben Geschichte, Konzepte und Entwicklungen im Naturschutz innerhalb der letzten 30 Jahre entscheidend mitgeprägt.

Indem sie die im Naturschutz bis dahin dominierenden qualitativen Entscheidungskriterien durch bilanzierte Naturbeobachtungsdaten und damit quantita­tiv orientierte Maßstäbe und Werte ergänzten, wurden sie sehr schnell zu sehr wichtigen, vielfältig einsetzbaren und auch sehr vielseitig verwendeten methodischen Grundlagen des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes.

Dieser Stellenwert kommt ihnen auch heute noch ungeschmälert zu. So bedeu­tend ihre Rolle in der täglichen Naturschutzarbeit sich darstellt, so wenig wurde dieser Sachverhalt aber bisher in umfassender Weise analysiert und gewürdigt. Dies geschieht nunmehr mit diesem Band, welcher die Ergebnisse eines dreitä­gigen Fachsymposiums zusammenfasst in einem thematisch sehr umfassenden Sinne:

Sowohl die fachwissenschaftliche als auch historische Dimension werden aufgearbeitet - bezogen auf den gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland fallweise differenziert auch nach BRD-DDR, Österreich und Schweiz). Des Weite­ren wird auch auf den Stand der aktuellen Diskussionen sowie zukünftige Anfor­derungen und Entwicklungen eingegangen.



Titelseite: Analyse der Gefährdungsursachen planungsrelevanter Tiergruppen in Deutschland

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftsverlag

GÜNTHER, A.; NIGMANN, U.; ACHTZIGER, R.; GRUTTKE, H. (Bearb.) (2005):

Analyse der Gefährdungsursachen planungsrelevanter Tiergruppen in Deutschland.

Naturschutz und Biologische Vielfalt 21
605 S., 34,- €
ISBN 3-7843-3921-2

In der vorliegenden Publikation wird der aktuelle Kenntnisstand zu Gefährdungs­ursachen von gefährdeten Arten (einschließlich der Arten der Vorwarnliste) aus insgesamt 10 planungsrelevanten Tiergruppen in Deutschland erstmals verglei­chend zusammengestellt und analysiert. Im ersten Artikel des Bandes erfolgt ein Abriss der historischen Entwicklung der Analyse von Gefährdungsursachen auf nationaler und internationaler Ebene sowie eine Würdigung der im zweiten und Hauptteil des Bandes dargestellten Ergebnisse eines Forschungsprojektes im Kon­text Roter Listen.

Im Hauptteil des vorliegenden Bandes werden die Ergebnisse der Datenerhebung (Expertenbefragung und Literaturrecherche) zu den artspezifischen Gefährdungs­ursachen von Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien, Lauf- und Wasserkäfern, Tag- und Dickkopffaltern, Heuschrecken, Libellen sowie Groß-Branchiopoden („Ur­zeitkrebsen") ausführlich und anschaulich präsentiert. Damit wurde eine qualita­tiv gute Datenbasis als fachliche Grundlage für zukünftige effiziente Naturschutz­aktivitäten geschaffen.


Titelseite Veröffentlichung: Bundesweite Rote Listen - Bilanzen, Konsequenzen, Perspektiven

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftverlag

BINOT-HAFKE, M., GRUTTKE, H., LUDWIG, G. & RIECKEN, U. (Bearb.) (2000):

Bundesweite Rote Listen - Bilanzen, Konsequenzen, Perspektiven.

Schr.R. f. Landschaftspfl. u. Natursch. 65
255 S., DM 39.80 (Euro 20.35)
ISBN 3-7843-3604-3

Seit der Veröffentlichung der "Roten Liste gefährdeter Tiere Deutschlands" 1998 liegen auf Bundesebene alle Roten Listen in aktueller Fassung vor. Dies sowie die beinahe 30-jährige Erfahrung mit Roten Listen in Deutschland waren Anlaß für das Bundesamt für Naturschutz, das Symposium "Bundesweite Rote Listen - Bilanzen, Konsequenzen, Perspektiven" vom 22. - 23. März 1999 in Bonn durchzuführen.

Ziel der Beiträge dieses Tagungsbandes ist es, für das Rote-Liste-Instrument Bilanz zu ziehen, Probleme anzusprechen, Ergänzungs- und Verbesserungsvorschläge zu präsentieren sowie Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Im Naturschutz sollte verstärkt daran gearbeitet werden, erfolgreiche Instrumente wie die Roten Listen den gestiegenen Anforderungen entsprechend weiterzuentwickeln. Um die Einsetzbarkeit Roter Listen insbesondere in der Planungspraxis zu verbessern, sollten ökologische und biologische Daten ergänzt und die Verantwortlichkeit Deutschlands für den Erhalt von Arten und Biotopen gekennzeichnet werden. Darüber hinaus werden Angaben zu Gefährdungsursachen und Hinweise auf positive wie negative Bestandsentwicklungen zur verbesserten Nachvollziehbarkeit der Einstufungen als wichtig erachtet.

Aus den Ergebnissen des Symposiums ist abzuleiten, daß die bundesweiten Roten Listen nach wie vor eine hohe Bedeutung für den Naturschutz haben und ein sinnvolles und notwendiges Instrument sind, mit dem die Öffentlichkeit über die Artengefährdung und den Artenschwund in Deutschland informiert und Handlungsbedarf aufgezeigt werden kann.



Titelseite: Verzeichnis und Rote Liste der Pflanzengesellschaften Deutschlands

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftverlag

RENNWALD, E. (Bearb.) (2000):

Verzeichnis und Rote Liste der Pflanzengesellschaften Deutschlands
(mit Datenservice auf CD-ROM)

Schr.R. f. Vegetationskunde 35,
800 S. Euro 35.00
ISBN 3-7843-3505-5

Mit dem Werk "Verzeichnis und Rote Liste der Pflanzengesellschaften Deutschlands" wird erstmalig für ganz Deutschland eine Rote Liste der Pflanzengesellschaften vorgelegt.

Aus einer Fülle an Informationen über Vielfalt und Bestandssituation der Pflanzengesellschaften in ganz Deutschland wurde das Gesamtverzeichnis zusammengestellt. Es umfaßt 807 Assoziationen und Gesellschaften. Zu den akzeptierten wissenschaftlichen Namen werden Synonyme und deutsche Namen aufgeführt. Gruppiert sind die Pflanzengesellschaften nach dem hierarchischen pflanzensoziologischen System. Zur Klärung der Synsystematik und Nomenklatur sind umfassende Erläuterungen beigegeben.

In der Roten Liste werden alle aufgeführten Einheiten bezüglich ihrer Gefährdung bewertet:

- Gefährdung in den Regionen Tiefland, Hügelland und Alpen

- Ursachen der Gefährdung

- Hintergründe zur Gefährdungsanalyse

Die vorliegende Liste ermöglicht eine differenziertere Bewertung von Lebensräumen sowie ihrer natürlichen und halbnatürlichen Lebensgemeinschaften in Deutschland.

Unter Mitarbeit von mehr als 90 Wissenschaftlern entstand in bundesweiter Kooperation und Abstimmung dieses Gesamtverzeichnis nebst Roter Liste



Titelseite: Ursachen des Artenrückgangs von Wildpflanzen und Möglichkeiten zur Erhaltung der Artenvielfalt. Referate und Ergebnisse des gleichlautenden Symposiums am 14. und 15. Juli 1997 in Bonn und Auswertung der Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftsverlag

KLINGENSTEIN, F.; LUDWIG, G. (Bearb.) (1998):

Ursachen des Artenrückgangs von Wildpflanzen und Möglichkeiten zur Erhaltung der Artenvielfalt. Referate und Ergebnisse des gleichlautenden Symposiums am 14. und 15. Juli 1997 in Bonn und Auswertung der Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands.

Schriftenreihe für Vegetationskunde 29
444 S., Euro 39.80
ISBN 3-89624-002-1

Dieser Band enthält die Vorträge und Ergebnisse des Sympo­siums „Ursachen des Artenrückgangs von Wildpflanzen und Möglichkeiten zur Erhaltung der Artenvielfalt", das am 14. und 15. Juli 1997 in Bonn durchgeführt wurde. Hier stellten namhafte Vertreter aus Wissenschaft und Fachbehörden die Gefährdungssituation der Wildpflanzen Deutschlands für die wichtigsten Lebensräume Ackerland, Grünland, Wald, Siedlungsbereich, Binnengewässer, Moore und Felsstandorte dar.

Aus Sicht des Naturschutzes und der Nutzergruppen wurden konkreter Handlungsbedarf aufgezeigt sowie Perspektiven, Möglichkeiten und beispielhafte Erfahrungen bei der Inte­gration von Nutzung und Schutz der biologischen Vielfalt in Deutschland vorgestellt.

Außerdem bietet der Band eine Analyse der Gefährdungs­situation der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands im Hin­blick auf
•  Umfang des Artenrückgangs und Aussterbens
•  Lebensräume (Formationen)
•  Zeigerwerte
•  Areale
•  Ursachen und Verursacher der Gefährdung.

Damit werden die bisherigen Auswertungen der Roten Liste der Gefäßpflanzen für den Arten- und Biotopschutz ergänzt und aktualisiert.


Titelseite: Rote Liste gefährdeter Tiere Deutschlands

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftverlag

BINOT, M., BLESS, R., BOYE, P., GRUTTKE, H. und PRETSCHER, P. (Bearb.) (1998):

Rote Liste gefährdeter Tiere Deutschlands.

Schr.R. f. Landschaftspfl. u. Natursch. 55,
434 S. DM 39.80 (Euro 20.35)
ISBN 3-89624-110-9

In dieser zum ersten Mal für ganz Deutschland vorliegenden Roten Liste der gefährdeten Tierarten bewerten mehr als 450 Wissenschaftler über 16.000 Tierarten nach dem Grad ihrer Gefährdung. Dadurch ist ein Standardwerk ersten Ranges für die Naturschutzpraxis und Naturschutzpolitik entstanden, das in seiner Aktualität, seiner geographischen Dimension und im Umfang der behandelten Tiergruppen über die vorausgegangenen zwei Fassungen der alten Bundesrepublik Deutschland und die Einzelveröffentlichungen Roter Listen der DDR weit hinausgeht.

Die Einordnung in Gefährdungsstufen ist den Vorgaben der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) angepaßt worden. Die internationale Vergleichbarkeit dieses Werkes ist dadurch gewährleistet.

Auf die regionalen Gegebenheiten innerhalb Deutschlands verweist die Übersicht über die Roten Listen gefährdeter Tierarten der einzelnen Bundesländer.



Titelseite: Rote Liste gefährdeter Pflanzen Deutschlands

leider vergriffen

LUDWIG, G. und SCHNITTLER, M. (Bearb.) (1996):

Rote Liste gefährdeter Pflanzen Deutschlands.

Schr.R. f. Vegetationskunde 28,
744 S. DM 39.80 (Euro 20.35)
ISBN 3-89624-001-3
Tabellenteil auch in Diskettenversion erhältlich

Die "Rote Liste der gefährdeten Pflanzen Deutschlands" berücksichtigt über 13.500 Pflanzenarten.

Erstmals werden in ihr auch Moose, Flechten, Pilze und Algen in großem Umfang vorgestellt, alle auf ihre Gefährdung hin untersuchten Arten aufgelistet, Angaben über die Verantwortlichkeit Deutschlands für die weltweite Erhaltung von Arten gemacht, Florenlisten und Rote Listen der Bundesländer mit aufgeführt.

Die Gefährdungsanalyse beruht auf einer überarbeiteten Konzeption der Gefährdungskategorien. Diese verstehen sich als nationale Konkretisierung der internationalen IUCN-Kategorien.

Grundlagen der Roten Liste sind neben älteren Bestandsdaten die Ergebnisse aktueller Inventarisierungen und Kartierungen, die von über 100 Wissenschaftlern ausgewertet wurden.



Titelseite Veröffentlichung: Rote Liste der Biotoptypen, Tier- und Pflanzenarten des deutschen Wattenmeer- und Nordseebereichs

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftverlag

NORDHEIM, H. VON und MERCK, T. (Bearb.) (1995):

Rote Liste der Biotoptypen, Tier- und Pflanzenarten des deutschen Wattenmeer- und Nordseebereichs.

Schr.R. f. Landschaftspfl. u. Natursch. 44
139 S, DM 29.80 (Euro 15.24)
ISBN 3-89624-101-X



Titelseite Veröffentlichung: Rote Listen und Artenlisten der Tiere und Pflanzen des deutschen Meeres- und Küstenbereichs der Ostsee

direkt bestellen beim
 Landwirtschaftverlag

MERCK, T. und NORDHEIM, H. VON (Bearb.) (1996):

Rote Listen und Artenlisten der Tiere und Pflanzen des deutschen Meeres- und Küstenbereichs der Ostsee.

Schr.R. f. Landschaftspfl. u. Natursch. 48
108 S., DM 19.80 (Euro 10.12)
ISBN 3-89624-104-4

Rote Listen gefährdeter Tiere und Pflanzen haben sich als wichtiges Instrument des Naturschutzes etabliert. Sie weisen anhand der Gefährdungssituation von Tier- und Pflanzenarten auf den Zustand der Natur hin. Ein umfassender Überblick über den Zustand der Tiere und Pflanzen der deutschen Meere und Küsten fehlte bisher. Die vorliegenden Roten Listen und Artenlisten des deutschen Ostseebereichs führen die meeres- und küstentypischen Arten ausgewählter Tier- und Pflanzengruppen auf. Sie beschreiben die derzeitige Bestands- und Gefährdungssituation der Arten im Bereich der Meere und Küsten. Somit ist jetzt zusammen mit den vorliegenden Listen für den Nordseebereich eine umfassende Einschätzung des Naturzustands für den gesamten deutschen Meeres- und Küstenbereich möglich.

Behandelt werden Großalgen, Gefäßpflanzen, verschiedene Gruppen benthischer Wirbelloser, Süßwassermollusken, Spinnen, Käfer, Rundmäuler und Meeresfische, Amphibien, Reptilien, Vögel sowie Meeressäugetiere. Es wird auf Ursachen der Gefährdung hingewiesen. Ansatzweise werden Vorschläge für Artenhilfsmaßnahmen unterbreitet.


Weitere Literatur

  • RIECKEN, U., FINCK, P., RATHS, U., SCHRÖDER, E. & SSYMANK, A. (2003): Standard-Biotoptypenliste für Deutschland. 2. Fassung. - Schr.R. f. Landschaftspfl. u. Natursch. 75: 66 S.
  • SCHNITTLER, M., LUDWIG, G., PRETSCHER, P., BOYE, P. (1994): Konzeption der Roten Listen der in Deutschland gefährdeten Tier- und Pflanzenarten - unter Berücksichtigung der neuen internationalen Kategorien. - Natur und Landschaft 69 (10): 451 -459.

Letzte Änderung: 18.06.2014

 Artikel drucken