Das Grüne Band
Im Bereich der ehemaligen Grenze zwischen Ost und West (Eiserner Vorhang) in Europa konnte sich aufgrund der Nutzungsruhe und Abgeschiedenheit über Jahrzehnte ein zusammenhängendes Band von zum Teil wertvollen Biotopen entwickeln, das heutige "Grüne Band". Das BfN ist hier als Förderer von verschiedenen nationalen und internationalen Projekten aktiv.
Europäisches Grünes Band

Das Europäische Grüne Band, das sich aufgrund der historischen Situation entlang des gesamten ehemaligen "Eisernen Vorhangs" entwickeln konnte, durchzieht ganz Europa von der Barentssee im Norden bis zur Adria und zum Schwarzen Meer im Süden. Es erstreckt sich über gut 12.500 km entlang der Grenzen von 24 Staaten. Das BfN hat gemeinsam mit internationalen Partnern einen Prozess der grenzübergreifenden Kooperation entlang des gesamten Europäischen Grünen Bands in Gang gesetzt "European Green Belt Initiative", der zu seinem Erhalt und seiner Entwicklung als Rückgrat eines europäischen Biotopverbunds führen soll.
Dieser Prozess kann zur Initiierung und Optimierung grenzüberschreitender Naturschutzzusammenarbeit, Anregung einer nachhaltigen Regionalentwicklung und zur Überwindung der historischen Trennung Europas beitragen und bietet die Chance, die Zusammenarbeit zwischen den bisherigen Mitgliedsstaaten der EU, den Beitrittsländern, den Kandidaten- und potentiellen Kandidatenländern sowie Russland in Fragen des Naturschutzes zu intensivieren. Nicht zuletzt kann das Europäische Grüne Band insbesondere unter dem Aspekt der
Kohärenz einen wichtigen Beitrag zum Schutzgebietssystem Natura 2000 in Europa leisten (
mehr bei "european greenbelt").
Entstehung und Entwicklung der Initiative
Im Juli 2003 fand in Bonn eine erste internationale Tagung zum Europäischen Grünen Band statt. Die Vision eines Grünen Bandes Europa stieß auf große Resonanz und erfuhr auf fachlicher und politischer Ebene eine breite Unterstützung (
"Perspectives of the Green Belt" BfN-Skripten 102). Bei einem Runden Tisch am Rande des World Parks Congresses der IUCN in Durban im Oktober 2003 wurde die IUCN für die Koordination der Initiative gewonnen.
Im September 2004 wurde durch das BfN gemeinsam mit der
IUCN und dem Fertö-Hanság-Nationalpark in Ungarn am Neusiedler See die zweite internationale Tagung zum Europäischen Grünen Band durchgeführt (
Publikationen). Ein Ergebnis der Tagung ist die Aufstellung eines
Arbeitsprogramms (pdf-Datei, 1,4 MB), das die Ziele, Aufgaben und Arbeitsstruktur der internationalen Arbeitsgruppe umreißt. Die Tagungsergebnisse wurden durch die IUCN publiziert (Terry et al. 2006). Das Buch bietet erstmalig einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Regionen und inhaltlichen Facetten des Grünen Bandes vom Naturschutz über die Regionalentwicklung und den Tourismus bis hin zur grenzübergreifenden Kooperation.
Das BfN hat in den Folgejahren weiterhin die Durchführung von Paneuropäischen sowie regionalen Arbeitstreffen in den verschiedenen Abschnitten des Grünen Bandes fachlich und finanziell gefördert.
Zusammenarbeit und Koordination der Initiative
Zu Beginn übernahm die IUCN die Gesamtkoordination der Initiative zum Europäischen Grünen Band. Um die regionale Zusammenarbeit zu fördern, regionale Besonderheiten zu brücksichtigen und die Koordination praktikabel zu gestalten, wurde das Europäische Grüne Band zunächst in drei Hauptabschnitte (Fennoskandien, Zentraleuropa, Südosteuropa) mit zuständigen Regionalkoordinatoren unterteilt. Die Regionalkoordination für Fennoskandien übernahm die Vereinigung der Zapovedniks und Nationalparke Nordwest-Russlands, vertreten durch den Baltic Fund for Nature (BFN), für Zentraleuropa der
BUND und für Südosteuropa
EuroNatur. Zudem benannten die Umweltministerien der meisten Anrainerstaaten sogenannte National Focal Points (NFP) als zuständige Ansprechpartner für das Grüne Band. In Deutschland liegt diese Funktion beim BfN in den Händen von Dr. Uwe Riecken.
Nachdem sich die IUCN 2010 aus der Gesamtkoordination der Initiative zurückgezogen hat, gab es Neuerungen in der Koordinationsstruktur. Im Bereich der Ostsee wurde ein vierter Hauptabschnitt gebildet, für den der BUND Mecklenburg-Vorpommern die Regionalkoordination übernahm. Die Gesamtkoordination der Initiative wird inzwischen von einer Koordinationsgruppe geleistet, die sich aus den Regionalkoordinatoren sowie jeweils einem National Focal Point (NFP) und einer nationalen Nichtregierungsorganisation (NGO) pro Region sowie einem IUCN-Vertreter mit beratender Funktion zusammensetzt. Die jeweiligen Anforderungen an die Koordinationsgruppe und die darin vertretenen Organisationen bzw. Personen sind in "Terms of Reference" (ToR) geregelt.
In einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
(F+E Vorhaben) "Fortentwicklung der Initiative Grünes Band Europa" erarbeitet das
BUND Projekt-Büro Grünes Band zusammen mit
EuroNatur neue Konzepte zur nachhaltigen Koordination, Finanzierung und Kommunikation der Initiative. Die Umsetzung des vom BfN mit Mitteln des BMU geförderten Projekts findet im Zeitraum von September 2011 bis August 2014 statt.
Schaffung gemeinsamer Grundlagen
In einem F+E Vorhaben "Kartografische Erfassung des Europäischen Grünen Bandes (Green Belt) - Zentraleuropa" wurden wissenschaftliche Grundlagen als Steuerungsinstrument für weitere Aktivitäten im Bereich des Grünen Bandes geschaffen, die zudem die Bedeutung des Grünen Bandes belegen und somit für eine Unterstützung bei der Umsetzung der Ziele der Initiative werben. Die Ergebnisse aus diesem Projekt stehen in Form von interaktiven Karten und Postern im Internet für eine breite Nutzung zur Verfügung.
Förderung konkreter Umsetzungsprojekte
Die Sicherung und Entwicklung des Grünen Bandes wird zusätzlich durch konkrete Umsetzungsprojekte unterstützt, wie z.B. durch die Förderung von Verbändeförderungsprojekten. Ende 2006 ist das EuroNatur-Projekt
"Grünes Band Balkan als ökologischer Korridor für Bär, Wolf und Luchs" abgeschlossen worden. Ein weiteres Vorhaben,
"Capacity Building zum Erhalt der Biodiversität am Grünen Band Balkan"
(BfN-Skript 290), wurde von EuroNatur in Zusammenarbeit mit der Macedonian Ecological Society (MES) von Juni 2008 bis Dezember 2009 durchgeführt.
Weitere Projekte mit dem Ziel "Capacity Building" im Grünen Band wurden von der IUCN mit nationalen Partnern auf dem Balkan verwirklicht, so die Beratungshilfeprojekte "All Along the Watchtowers (2008-2009)" und "Walk on the Wild Side (2009-2010)".
Innerdeutsches Grünes Band

Entlang des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens konnte sich die Natur über Jahrzehnte ungestört entwickeln. Dies betraf nicht nur den eigentlichen Grenzstreifen, sondern aufgrund der Abgeschiedenheit häufig auch große angrenzende Bereiche. Im Rahmen eines
E+E-Vorhabens "Bestandsaufnahme Grünes Band" konnte in den Jahren 2001 und 2002 der hohe naturschutzfachliche Wert des Grünen Bandes anhand seines besonderen Reichtums an großenteils gefährdeten Arten und Lebensräumen sowie seiner besonderen Funktion für den Biotopverbund nachgewiesen werden.
(Publikationen)
Das Grüne Band durchzieht wie eine Perlenschnur im Wechsel großräumig wertvolle Gebiete und ausgeräumte, intensiv genutzte Agrarlandschaften wie z.B. die Börden. In letzteren hat es für eine große Zahl störungsempfindlicher und bedrohter Tier- und Pflanzenarten als einzig verbliebenes Rückzugsgebiet eine wichtige Funktion. Rund 15 % der Fläche des Grünen Bandes waren 2001 jedoch bereits beeinträchtigt oder zerstört. Um eine weitere Zerschneidung und Zerstörung zu verhindern, ist eine rechtliche Sicherung des gesamten Grünen Bandes dringend geboten. Im Rahmen des
E+E-Vorhabens wurde der Handlungsbedarf auf vielen politischen und praktischen Ebenen aufgezeigt und Anhaltspunkte für die Umsetzung von konkreten Projekten gegeben.
So wurden Schwerpunktgebiete im Grünen Band ermittelt, in denen sich ein Engagement in Form von Projekten besonders lohnt. Dies geschah entweder aufgrund der schon bestehenden nationalen oder landesweiten Bedeutung der Gebiete oder aufgrund der vorgefundenen Defizite verbunden mit einem hohen Entwicklungspotential. Die gesammelten Rechercheergebnisse zu den Schwerpunktgebieten und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen wurden in den
BfN-Skripten 152, (pdf-Datei, 1,4 MB) veröffentlicht.
Grünes Band als Teil des Nationalen Naturerbes
Im November 2005 wurde das Grüne Band als
Nationales Naturerbe eingestuft und 2007 in der
Nationalen Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt der Bundesregierung (NBS) als Leuchtturmprojekt hervorgehoben. Nach langjährigen Verhandlungen konnte 2010 der Prozess der kostenlosen Übertragung von Bundesflächen im Grünen Band als Teil des Nationalen Naturerbes an die Länder bzw. deren Naturschutzstiftungen abgeschlossen werden. Die damit erfolgte Sicherung dieser Flächen für den Naturschutz ist von großer Bedeutung in Hinblick auf den Erhalt und die Entwicklung des Grünen Bandes als Teil des
länderübergreifenden Biotopverbunds.
Management des Grünen Bandes
Das Grüne Band hat in großen Bereichen aufgrund der früher von den DDR-Grenztruppen durchgeführten Maßnahmen zur Offenhaltung des Grenzstreifens zwecks freier Sicht den Charakter eines Offenlandbiotopverbunds. Wo dieser Charakter bewahrt werden soll, ist ein Management der Flächen notwendig, da die Flächen sonst verbrachen und durch Sukzession zuwachsen. Andernorts ist das Grüne Band durch eine intensive Nutzung bedroht, die durch ein angepasstes Management ersetzt werden sollte. Neben allgemein bei der Landschaftspflege auftretenden Problemen wird das Management im Grünen Band durch spezielle Voraussetzungen zusätzlich erschwert, so z.B. durch die schmale Struktur, den vielerorts schlechten Zugang, die kleinteiligen und teilweise unklaren Eigentumsverhältnisse, die Lage an den Landesgrenzen und ein immer noch vorhandenes Minen-Restrisiko.
Auf einer vom BUND und BfN gemeinsam durchgeführten
Fachtagung "Management des Grünen Bandes" im November 2011 wurden diese Probleme mit einer Vielzahl von Akteuren am Grünen Band diskutiert und gemeinsam nach Lösungen gesucht. In einem ersten Schritt wurde ein grundsätzliches übergeordnetes Leitbild zur Biotoppflege und -entwicklung im Grünen Band verabschiedet. Durch die Vorstellung diverser teilweise innovativer
Praxisbeispiele zum Management im Grünen Band und andernorts wurden Lösungsansätze für die spezifischen Probleme aufgezeigt. Darüber hinaus wurden verschiedene Ansätze für Erfolgskontrollen und ein Monitoring vorgestellt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Nutzung vergleichbarer Monitoring-Methoden und eine einheitliche Form der Datenhaltung zum Grünen Band hilfreich wären und nach Möglichkeit angestrebt werden sollten. Die Ergebnisse der Tagung werden in einer Broschüre veröffentlicht, die den Akteuren am Grünen Band als Hilfestellung dienen soll.
Sowohl für die räumliche Konkretisierung des Leitbilds zur Biotoppflege als auch als Grundlage für ein Monitoring werden aktuelle Datengrundlagen zum Zustand des Grünen Bandes benötigt. Da seit der 2001 durchgeführten Bestandserhebung im Grünen Band insbesondere in den Offenlandbereichen erhebliche Veränderungen eingetreten sind, wird diese Datengrundlage aktuell in einem
F+E Vorhaben "Aktualisierung Bestandsaufnahme Grünes Band" erneuert. Aus den dabei verwendeten Methoden werden gleichzeitig Vorschläge für ein in Zukunft zu nutzendes einheitliches Monitoringkonzept erarbeitet und anschließend mit den Akteuren am Grünen Band diskutiert.
Naturschutzgroßprojekte am Grünen Band
In besonders wertvollen und entwicklungsfähigen Bereichen des Grünen Bandes mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung sind bereits einige Naturschutzgroßprojekte angelaufen oder abgeschlossen (z.B.
Schaalsee-Landschaft,
Lenzener Elbtalaue,
Sachsen-Anhaltinischer Drömling und
Niedersächsischer Drömling,
Grünes Band Eichsfeld-Werratal und
Grünes Band Rodachtal-Lange Berge-Steinachtal). Die beiden letztgenannten Projekte richten einen speziellen Fokus auf die Erhaltung und Entwicklung des Grünen Bandes im Kontext des
länderübergreifenden Biotopverbunds. So sind z.B. in die Planungen für das Großvorhaben "Grünes Band Eichsfeld-Werratal" zur Verbesserung der Quervernetzung zahlreiche Querachsen vom und zum Grünen Band einbezogen worden.
Lückenschluss Grünes Band
Das Grüne Band ist jedoch in einigen Bereichen bereits zerstört und weist dort Lücken auf. An diesen Stellen gilt es, die Lücken wieder zu schließen und den Biotopverbund in seiner Funktion wieder herzustellen. Mit diesem Ziel wurde 2012 das aus dem
Bundesprogramm "Biologische Vielfalt" geförderte Projekt "Lückenschluss Grünes Band" gestartet. Darin sollen die Lücken im Grünen Band zunächst ermittelt werden, um dann beispielhaft einige der national bedeutsamen Lücken wieder zu schließen. Dabei wird dem historischen Verlauf des Grünen Bandes möglichst gefolgt, in anderen Fällen werden "Bypass-Lösungen" angestrebt.
Um die Verbundsituation des Grünen Bandes auch in die angrenzende Landschaft hinein zu verbessern, sollen auch seitlich konkrete Anknüpfungspunkte zur besseren Verbindung mit wertvollen Gebieten und anderen Achsen des länderübergreifenden Biotopverbunds gesucht werden.
"Erlebnis Grünes Band"
Damit das gemeinsame Naturerbe Grünes Band auf Dauer gesichert werden kann, ist es wichtig, dass die Menschen in der Region und auswärtige Gäste diese Struktur wahrnehmen und ihre Bedeutung erkennen. Durch die Förderung des
E+E-Vorhabens "Erlebnis Grünes Band" lieferte das BfN einen wichtigen Beitrag dazu, die Landschaften entlang des Grünen Bandes im Kontext "Natur, Kultur, Geschichte" touristisch in Wert zu setzen und somit die regionale Wertschätzung zu erhöhen.
Als Ergebnis einer in den Jahren 2005-2006 durchgeführten Vorstudie wurden für dieses Vorhaben drei Modellregionen ausgewählt, die jeweils unter einem eigenen Motto stehen:
Elbe - Altmark - Wendland: Grenzerfahrungen im Vierländereck
Harz: Harz ohne Grenzen - Auf Harzer Grenzwegen durch Natur und Geschichte
Naturparke Thüringer Wald - Thüringer Schiefergebirge-Obere Saale - Frankenwald: Das Grüne Band (inter)aktiv erleben
In den drei Modellregionen wurden von 2007 bis 2010 konkrete Maßnahmen der Landschaftspflege ebenso umgesetzt, wie eine einheitliche Beschilderung, die Ausweisung von Rad- und Wanderwegen, die Einrichtung von Ausstellungen und Grenzerfahrungspunkten sowie die Erarbeitung konkreter naturkundlicher und touristischer Angebote. So wurden in den Modellregionen nicht nur administrative Grenzen, wie sie z. B. zwischen Landkreisen und Bundesländern bestehen, überwunden, sondern auch fachliche Grenzen z. B. zwischen den Akteuren des Naturschutzes, der Landwirtschaft, des Tourismus oder aber den Verantwortlichen der historischen Gedenkstätten. Durch diese Zusammenarbeit verbunden mit der Entwicklung einer Corporate Identity, einem umfassenden
Internetinformationsangebot und einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit konnten zentrale Ziele des Vorhabens wie die Steigerung der Akzeptanz bei regionalen Akteuren und der einheimischen Bevölkerung sowie die Steigerung der Bekanntheit des Grünen Bandes erreicht werden. Evaluationen haben auch gezeigt, dass das Grüne Band ein hohes touristisches Potenzial besitzt und so einen wichtigen Beitrag zur naturverträglichen, nachhaltigen Regionalentwicklung leisten kann. Noch vor Ende des Projekts hat die Region Eichsfeld das Konzept "Erlebnis Grünes Band" übernommen und so die Übertragbarkeit des Konzepts auf andere Regionen am Grünen Band belegt. Die wesentlichen Ergebnisse dieses Vorhabens wurden 2011 in der BfN-Schriftreihe
"Naturschutz und Biologische Vielfalt" als Heft 113 veröffentlicht.
Das BUND-Projektbüro Grünes Band und die Regionen setzen die Öffentlichkeitsarbeit zur Erlebnisregion Grünes Band auch weiterhin fort.
Die Koreanische "demilitarisierte Zone" (DMZ) und das Grüne Band
Die koreanische "demilitarisierte Zone" (DMZ) teilt Korea seit 60 Jahren. Sie ist 250 km lang und 4 km breit. Im Süden schließt sich an die DMZ eine 6 bis 10 km breite zivile Kontrollzone mit beschränktem Zutritt an. Im Bereich der DMZ und der zivilen Kontrollzone hat sich die Natur analog zum Grünen Band in Europa und Deutschland weitgehend ungestört entwickelt, so dass dieser Bereich heute Rückzugsraum für viele gefährdete Arten ist. Von südkoreanischer Seite werden seit Jahren mit internationaler Unterstützung Anstrengungen unternommen, diese wertvollen Bereiche für den Naturschutz zu sichern. Dies soll – ebenfalls analog zum Grünen Band – unter Einbeziehung der wirtschaftlichen Bedürfnisse der regionalen Bevölkerung kombiniert mit einer sanften touristischen Entwicklung erfolgen.
















