Bundesamt für Naturschutz

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Warum Vogelfüße immer kalt sind


Eine Meise pickt im Schnee nach Körnern.

Der Meise macht der Schnee nichts aus. (Foto: Angelika Wolter / pixelio)

Ein aufgeplustertes Rotkehlchen auf einem kahlen Ast.

Dieses Rotkehlchen hat sich gegen die Kälte aufgeplustert. (Foto: Peronne vd Ham / pixelio)

Ein Schwan läuft über den Schnee und hinterlässt Fußspuren.

Ein Schwan im Schnee. (Foto: Jürgen Treiber / pixelio)

Hast du dich schon mal gefragt, wie Vögel es aushalten, im Schnee herumzulaufen oder die ganze Nacht auf einem eiskalten Ast zu sitzen? Bekommen die keine kalten Füße?

Wärmetauscher im Vogelbein

Die Antwort lautet: Vogelfüße sind immer kalt, aber es macht ihnen nichts aus. Und so funktioniert das: Im Bein eines Vogels sind die Adern, die das Blut transportieren, ganz eng miteinander verflochten. Wenn nun warmes Blut aus dem Herzen in die Füße fließt und kaltes aus den Füßen zum Herzen, dann treffen sich kaltes und warmes Blut in den Beinen. Weil die Blutgefäße aber so dicht nebeneinander liegen, wärmt sich das kalte Blut auf und das warme kühlt sich ab. So bleibt der Vogelkörper immer schön warm und die Füße kalt. 

...und die Enten auf dem Eis?

Das ist übrigens auch der Grund, warum Enten über's Eis laufen können, ohne festzufrieren. Ihre Füße sind so kalt, dass sie das Eis nicht zum schmelzen bringen. Wenn du dich dagegen mit nackten Füßen aufs Eis stellen würdest, dann könntest du dich nach kurzer Zeit nicht mehr von der Stelle rühren. Deine Körperwärme würde das Eis unter deinen Füßen schmelzen lassen. Sobald deine Füße aber genügend abgekühlt wären, würde das Wasser wieder frieren und die Füße gleich mit einfrieren. Brrrrr....

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