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		<title>Bundesamt für Naturschutz</title>
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		<description>Pressemitteilungen des Bundesamt für Naturschutz</description>
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			<title>Bundesamt für Naturschutz</title>
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			<description>Pressemitteilungen des Bundesamt für Naturschutz</description>
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		<copyright>© 2010 BfN</copyright>
		<webMaster>fwoerner@foodmedia.de</webMaster>
		<managingEditor>presse@bfn.de</managingEditor>
		<lastBuildDate>Fri, 24 May 2013 10:31:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Der Wert der Natur muss bei Entscheidungen mehr Berücksichtigung finden</title>
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			<description>Jessel: &quot;Die Bewertung von Ökosystemleistungen kann zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen beitragen&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn/Vilm, 24. Mai 2013: Der Wert der Natur muss bei Entscheidungen von Politikern und Investoren mehr Berücksichtigung finden, so die zentrale Forderung von Fachleuten aus 25 Staaten zum Abschluss eines Workshops an der Internationalen Naturschutzakademie des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) auf der Insel Vilm. Dies betrifft neben den ökonomischen auch die sozialen und kulturellen Leistungen von Ökosystemen. Feuchtgebiete tragen zum Beispiel zur Wasserreinhaltung und damit zur menschlichen Gesundheit bei. Mangrovenwälder erbringen wertvolle Leistungen für den Hochwasserschutz und die Fischerei. Städtische Grüngürtel führen zu einer erheblichen Verbesserung der Luftqualität in Großstädten. Grundlage für die Erzeugung zahlreicher Nahrungsmittel ist die Bestäubung von vielen Kulturpflanzen durch Insekten.
Diese Leistungen der Natur müssen auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben. Dazu ist es erforderlich ihren Wert zu ermitteln und anschließend in räumliche Planungsansätze, betriebswirtschaftliche Bilanzen und Produktketten oder volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen einzubringen, so das Fazit der Fachleute. &quot;Anhand nachvollziehbar aufbereiteter Bewertungen lassen sich Politikempfehlungen für Entscheidungsträger ableiten. Denn es geht nicht nur darum, die Auswirkungen von wirtschaftlichen Maßnahmen auf Natur und Umwelt einschätzen, sondern im Gegenzug auch deutlich zu machen, welche ökonomischen und darüber hinaus reichenden Werte und Leistungen die Natur für uns erbringt. Insbesondere über ökonomische Inwertsetzungen kann endlich eine Basis geschaffen werden, die Verursacher von Umweltproblemen an den Kosten der Wiederherstellung zu beteiligen&quot;, sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel aus Anlass des heute zu Ende gehenden Workshops zum Thema Ökonomie von Ökosystemen und Biodiversität (TEEB, The Economics of Ecosystems and Biodiversity) an der Internationalen Naturschutzakademie des BfN auf Vilm. 
An dem Workshop nahmen Expertinnen und Experten aus 25 Staaten teil, die in ihren Ländern sogenannte TEEB-Studien durchgeführt haben. Die Studien zeigen, welcher enorme Nutzen für das menschliche Wohlergehen durch die Nutzung von Ökosystemleistungen und Biodiversität entsteht. Darüber hinaus können die Ergebnisse der Studien dazu beitragen die &quot;Green Economy&quot; umzusetzen, die von der UNO im vergangenen Jahr beim Rio+20-Gipfel als zentrales strategisches Instrument für nachhaltige Entwicklung benannt wurde und dem sich auch die Bundesregierung verpflichtet sieht. &quot;In einer Green Economy sollen Investitionen aus öffentlichen Mitteln dorthin gelenkt werden, wo sie auch in Zukunft den Erhalt von natürlichen Ressourcen sicherstellen. Biodiversität und Ökosysteme stellen die Grundlage des menschlichen Wohlergehens dar. Die TEEB-Bewertungen können dabei helfen, geeignete Investitionen für ihren Erhalt auszuwählen&quot;, so Jessel. 
Aber auch für die Nutzung der Ergebnisse auf lokaler oder sogar betrieblicher Ebene gibt es laut den Fachleuten großes Potenzial. So sind Unternehmen z.B. durchaus an Informationen über die Auswirkungen ihrer Handels- und Lieferketten auf Ökosystemleistungen interessiert. &quot;Die Bemühungen in Deutschland von Seiten staatlicher Organisationen und der Wissenschaft, den Wert von Biodiversität auch im Unternehmenssektor bekannt zu machen, sind vorbildhaft&quot;, so Nicolas Bertrand, der Leiter des TEEB Büros des UN Umweltprograms. 
Der Workshop wurde vom BfN gemeinsam mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und dem Forschungsinstitut Alterra aus Wageningen in den Niederlanden organisiert. Zu den Teilnehmern gehören auch Vertreter der EU Kommission und der Europäischen Umweltagentur.
Hintergrund:
Im Jahr 2005 haben die Vereinten Nationen die Ergebnisse des Millennium Ecosystem Assessments vorgestellt. Darin wurde der Zustand der Ökosysteme durch die Analyse und Bewertung ihrer Leistungen für das Überleben auf unserem Planeten dargestellt. Im Rahmen der deutschen G8-Präsidentschaft initiierte Deutschland 2007 gemeinsam mit der Europäischen Kommission die internationale TEEB-Studie. Ihr Ziel war es, Ökosystemdienstleistungen einen Wert beizumessen, um der weltweiten Naturzerstörung mit ökonomischen Gegenargumenten entgegenzutreten. In den vergangenen Jahren wurden Berichte für verschiedene Zielgruppen und zu unterschiedlichen Ökosystemen veröffentlicht. Deutschland arbeitet seit 2012 an einer nationalen TEEB-Studie (http://www.naturkapitalteeb.de/aktuelles.html). Schwerpunkte der deutschen Studie sind neben Biodiversität und Unternehmen die Ökosystemleistungen urbaner und ländlicher Räume sowie das Thema Klimapolitik und Naturkapital.]]></content:encoded>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 May 2013 10:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fahrbares Gewässerlabor geht ab heute auf Fahrt</title>
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			<description>Aller-Mobil bietet Fließgewässer-Untersuchung und Naturerlebnis</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wolfsburg, 23. Mai 2013: Naturerforschung, Naturerlebnis und Naturkunde – mit dieser Kombination geht das Aller-Mobil ab heute auf Fahrt. Mit dem fahrbaren Gewässerlabor lädt der Verein Aktion Fischotterschutz e.V. Schulen zur Erforschung der Fließgewässer ein. Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Günter Damme, Leiter Konzernforschung Umwelt (Volkswagen AG) und Mark Ehlers, Vorstandsvorsitzender der Aktion Fischotterschutz, geben heute gemeinsam mit der Grundschule Fallersleben den Startschuss für den ersten Einsatz des Aller-Mobils in Wolfsburg.
Der Forscherwagen wurde im Rahmen des Aller-Projektes eigens für die Umweltbildung angeschafft und soll dabei helfen, die Fließgewässer vor der Haustür zu erkunden, die Lebens-räume und die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt im und am Gewässer zu erforschen und ökologische Zusammenhänge zu verstehen.&nbsp;
„Umweltbildung ist ein wichtiger Baustein des Naturschutzes und das Aller-Mobil bietet hervorragende Möglichkeiten, Kindern und Jugendlichen die faszinierende Welt der Gewässerbewohner und die Bedeutung der Flüsse für die biologische Vielfalt und für den Menschen auf spannende Weise näherzubringen. Wir hoffen, dass mit dem Aller-Mobil viele Schulen motiviert werden, das eigene Gewässer vor der Haustür unter die Lupe zu nehmen“, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. „Mit dem nun beginnenden Einsatz des Aller-Mobils&nbsp; ist eines der Projektziele des Aller-Projektes erfolgreich und spannend umgesetzt worden. Es ist wichtig, Kinder frühzeitig für die Natur und ihre Lebewesen zu interessieren. Kinder sind begeisterungsfähig und hervorragende Multiplikatoren, um auch die Erwachsenen zu erreichen“, ergänzte Günter Damme „Leiter der Konzernforschung Umwelt“ der VW AG.
Für unterschiedliche Klassenstufen wurden verschiedene, altersgerechte Programme von der Aktion Fischotterschutz ausgearbeitet, bei denen das spielerische Erleben und Erforschen der Natur im Vordergrund steht. Die Programme lassen sich sowohl in den Schulunterricht integrieren als auch als ergänzendes außerschulisches Bildungsangebot durchführen.
Welche Lebewesen kommen in einem Fließgewässer vor? Wie stehen die Lebewesen und die Gewässerentwicklung miteinander in Verbindung? Wodurch wird die Lebensgemeinschaft bedroht und was kann zum Schutz getan werden? Um alle diese Fragen zu beantworten, bietet das Aller-Mobil unterschiedlichste Materialien und Geräte, wie Watstiefel, Kescher und Mikroskope. Eine Besonderheit ist das extra angefertigte Lernspiel zur Gewässerdynamik. Hierbei können die Schüler beispielsweise erfahren was passiert, wenn Bäche begradigt werden. Ältere Schulklassen können - wie richtige Wissenschaftler - neben der biologischen Gewässeruntersuchung auch die chemischen und physikalische Elemente des Fließgewässers sowie die Artenvielfalt und Strukturgüte eines Gewässers analysieren. Abschließend können sie Aussagen zur Naturnähe des Gewässers treffen und nach Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung suchen.
Die Mitarbeiter der Aktion Fischotterschutz werden bis 2018 mit dem Aller-Mobil auf Anfrage zu Schulklassen oder anderen Gruppen aus folgenden Landkreisen und Städten kommen: Verden, Heidekreis, Celle, Gifhorn, Wolfenbüttel, Peine, Bördekreis, Helmstedt, Wolfsburg und Braunschweig. Das Aller-Projekt sowie die Bildungsangebote werden durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert und sind für die Teilnehmer kostenfrei.
&nbsp;Das „Aller-Projekt – Verbindung von Lebensräumen zur Erhöhung der biologischen Vielfalt“ ist ein Naturschutzprojekt der Aktion Fischotterschutz, das durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des&nbsp; Bundesumweltministeriums sowie der Volkswagen AG gefördert wird. Ziel des Projektes ist es, die biologische Vielfalt an den Gewässern und Auen der Aller und ihrer Nebengewässer nachhaltig zu steigern. Dafür werden bis 2018 Naturschutzmaßnahmen an den Gewässern und begleitende Umweltbildungsprogramme mit dem Aller- Mobil durchgeführt.
Mehr Information unter: www.aller-projekt.de]]></content:encoded>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 May 2013 10:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Großschutzgebiete sichern Deutschlands Naturerbe</title>
			<link>http://bfn.de/0401_pm.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4607&#38;cHash=54424d8e18b0a4a8888c1dc1001a6663</link>
			<description>Bonn, 23. Mai 2013: Der Tag der Parke ist ein europaweiter Aktionstag der Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke und wird von der europäischen Dachorganisation für Großschutzgebiete Föderation EUROPARC ausgerufen. An diesem Tag wollen die &quot;Parke&quot; ihre Aufgaben und Ziele einer breiten Öffentlichkeit näher bringen. Der &quot;Tag der Parke&quot; geht auf den 24. Mai 1909 zurück. An diesem Tag wurden in Schweden neun Nationalparke als erste Schutzgebiete dieser Art in Europa ausgewiesen. Die deutschen Nationalparke, UNESCO-Biosphärenreservate und eine Vielzahl von Naturparken bilden in Deutschland die Dachmarke der Nationalen Naturlandschaften. 
Dazu erklärte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Dr. Beate Jessel: 
&quot;Unsere Natur ist schön und erhaltenswert, dies zeigen unsere Nationalen Naturlandschaften eindrucksvoll. Diese Schutzgebiete sind zugleich Teil unseres Nationalen Naturerbes. In Ihnen gibt es eine faszinierende Vielfalt der Natur zu entdecken: Das Spektrum reicht von ganz unterschiedlichen Kulturlandschaften wie den Steppenrasen im Naturpark Kyffhäuser und den blütenreichen Bergwiesen im Biosphärenreservat Rhön bis hin zu Wildnisgebieten&quot;. Dabei betonte die BfN-Präsidentin besonders die enorme Bedeutung der Nationalen Naturlandschaften für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland. Mit Blick auf die aktuelle Nationalparkdiskussion in einiger Bundesländern sagte Jessel: &quot;Es wäre für den Erhalt der biologischen Vielfalt wünschenswert, wenn es auch im Südwesten Deutschlands gelänge, die Nationalparkidee gemeinsam mit der vor Ort lebenden Bevölkerung umzusetzen&quot;. Dies dürfe aber nicht zu Lasten der Entwicklung bestehender Schutzgebiete gehen. 
Stichwort Schutzgebiete:
Aktuell umfassen die 14 deutschen Nationalparke eine Fläche von 1.029.496 ha (194.362 ha ohne Watt- und Meeresflächen) und haben einen Anteil von lediglich 0,54 % an der terrestrischen Landesfläche. 
Derzeit gibt es in Deutschland 16 Biosphärenreservate (davon 15 von der UNESCO anerkannt), die 1.846.904 ha umfassen (abzüglich der Wasser- und Wattflächen in Nord- und Ostsee) entspricht dies 3,7% der terrestrischen Landesfläche).
Die 104 Naturparke in Deutschland umfassen aktuell eine Gesamtfläche von 9.587.671 ha (26,8 % der Landesfläche). 
Im Rahmen des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 sind in Deutschland mit Stand 2011 insgesamt 4.619 FFH-Gebiete und 740 Vogelschutzgebiete gemeldet, die eine Fläche von 5.444.877 ha (FFH-Gebiete) bzw. 5.995.964 ha (Vogelschutzgebiete) einnehmen. Darunter fallen jeweils rund 2 Mio. ha auf Watt-, Wasser- und Meeresflächen. Der auf die Landfläche der Bundesrepublik bezogene Anteil der FFH-Gebiete beträgt 9,3 %, der der Vogelschutzgebiete 11,2%. 
Hinweis:
Im April ist ein Hintergrundpapier des BfN zum Thema Nationalparke erschienen: &quot;Weitere Nationalparke für Deutschland?! - Argumente und Hintergründe mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die Ausweisung von Nationalparken in Deutschland&quot; http://www.bfn.de/01_positionspapiere.html</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 23. Mai 2013: Der Tag der Parke ist ein europaweiter Aktionstag der Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke und wird von der europäischen Dachorganisation für Großschutzgebiete Föderation EUROPARC ausgerufen. An diesem Tag wollen die &quot;Parke&quot; ihre Aufgaben und Ziele einer breiten Öffentlichkeit näher bringen. Der &quot;Tag der Parke&quot; geht auf den 24. Mai 1909 zurück. An diesem Tag wurden in Schweden neun Nationalparke als erste Schutzgebiete dieser Art in Europa ausgewiesen. Die deutschen Nationalparke, UNESCO-Biosphärenreservate und eine Vielzahl von Naturparken bilden in Deutschland die Dachmarke der Nationalen Naturlandschaften. 
Dazu erklärte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Dr. Beate Jessel: 
&quot;Unsere Natur ist schön und erhaltenswert, dies zeigen unsere Nationalen Naturlandschaften eindrucksvoll. Diese Schutzgebiete sind zugleich Teil unseres Nationalen Naturerbes. In Ihnen gibt es eine faszinierende Vielfalt der Natur zu entdecken: Das Spektrum reicht von ganz unterschiedlichen Kulturlandschaften wie den Steppenrasen im Naturpark Kyffhäuser und den blütenreichen Bergwiesen im Biosphärenreservat Rhön bis hin zu Wildnisgebieten&quot;. Dabei betonte die BfN-Präsidentin besonders die enorme Bedeutung der Nationalen Naturlandschaften für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland. Mit Blick auf die aktuelle Nationalparkdiskussion in einiger Bundesländern sagte Jessel: &quot;Es wäre für den Erhalt der biologischen Vielfalt wünschenswert, wenn es auch im Südwesten Deutschlands gelänge, die Nationalparkidee gemeinsam mit der vor Ort lebenden Bevölkerung umzusetzen&quot;. Dies dürfe aber nicht zu Lasten der Entwicklung bestehender Schutzgebiete gehen. 
Stichwort Schutzgebiete:
Aktuell umfassen die 14 deutschen Nationalparke eine Fläche von 1.029.496 ha (194.362 ha ohne Watt- und Meeresflächen) und haben einen Anteil von lediglich 0,54 % an der terrestrischen Landesfläche. 
Derzeit gibt es in Deutschland 16 Biosphärenreservate (davon 15 von der UNESCO anerkannt), die 1.846.904 ha umfassen (abzüglich der Wasser- und Wattflächen in Nord- und Ostsee) entspricht dies 3,7% der terrestrischen Landesfläche).
Die 104 Naturparke in Deutschland umfassen aktuell eine Gesamtfläche von 9.587.671 ha (26,8 % der Landesfläche). 
Im Rahmen des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 sind in Deutschland mit Stand 2011 insgesamt 4.619 FFH-Gebiete und 740 Vogelschutzgebiete gemeldet, die eine Fläche von 5.444.877 ha (FFH-Gebiete) bzw. 5.995.964 ha (Vogelschutzgebiete) einnehmen. Darunter fallen jeweils rund 2 Mio. ha auf Watt-, Wasser- und Meeresflächen. Der auf die Landfläche der Bundesrepublik bezogene Anteil der FFH-Gebiete beträgt 9,3 %, der der Vogelschutzgebiete 11,2%. 
Hinweis:
Im April ist ein Hintergrundpapier des BfN zum Thema Nationalparke erschienen: &quot;Weitere Nationalparke für Deutschland?! - Argumente und Hintergründe mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die Ausweisung von Nationalparken in Deutschland&quot; http://www.bfn.de/01_positionspapiere.html]]></content:encoded>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 14:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kapuzineraffe Mally kann jetzt artgerecht aufwachsen</title>
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			<description>Bonn, 21. Mai 2013: Bundesumweltminister Peter Altmaier hat den Kapuzineraffen &quot;Mally&quot; im Münchner Tierheim besucht. Anlass ist der Internationale Tag der Biologischen Vielfalt am 22. Mai. Der Affe gehörte früher dem Popstar Justin Bieber und wurde im März vom deutschen Zoll beschlagnahmt.
&quot;Wir werden dafür sorgen, dass Mally artgerecht aufwachsen kann&quot;, sagte Altmaier bei seinem Besuch im Tierheim. &quot;Affen sind sehr soziale Tiere. Darum werden wir Mally schon bald an einen Ort bringen, wo er sicher und in Gemeinschaft leben kann.&quot;
Altmaier lobte die Arbeit der deutschen Behörden, die den Affen im März auf dem Münchner Flughafen beschlagnahmt hatten. &quot;Das zeigt, dass das Washingtoner Artenschutzabkommen in Deutschland umgesetzt wird.&quot; Das Abkommen, das in diesem Jahr seinen 40. Jahrestag feiert, schützt alle Affenarten. Affen brauchen demnach bei Aus- und Einreise entsprechende Genehmigungen. Damit wird sichergestellt, dass nur solche Tiere ein- und ausgeführt werden, die naturverträglich und rechtmäßig erworben wurden.
&quot;Kapuzineraffen sind in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht&quot;, sagte Altmaier. &quot;Diese Tiere haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie leben üblicherweise in Gruppen von 8 bis 30 Tieren zusammen und sollten daher nicht einzeln oder nur für Showzwecke gehalten werden.&quot;
Das Bundesumweltministerium arbeitet seit vielen Jahren daran, die Situation der Affen weltweit zu verbessern. &quot;Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist mir ein Herzensanliegen&quot;, sagte Altmaier. Dabei spielten auch Zoos und Tierheime eine wichtige Rolle. &quot;Ich danke deshalb dem Tierheim München für die schnelle Unterbringung von &quot;Mally&quot;. 
Vollzogen wird das Artenschutzabkommen in Deutschland vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), das dem Bundesumweltministerium untersteht. &quot;Die Haltung von solchen höchst sozialen Tieren ist sehr anspruchsvoll und erfordert neben speziellen Klimabedingungen und hohen Anforderungen an die Unterbringung auch eine Versorgung mit ausgewähltem und sehr vielfältigem Futter, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. &quot;Grundsätzlich sind Affen keine Kuscheltiere und damit für eine Haltung durch Privatpersonen nicht geeignet.&quot;
Der Kapuzineraffe &quot;Mally&quot; war am 28. März am Flughafen München beschlagnahmt worden, weil sein damaliger Eigentümer Justin Bieber ohne die nach dem Artenschutzabkommen erforderlichen Genehmigungen eingereist war. Mitte Mai wurde &quot;Mally&quot; dann vom Zoll eingezogen, da Bieber die Dokumente nicht nachgereicht hatte. Seitdem wird der Affe im Münchner Tierheim versorgt. 
Das BfN wird &quot;Mally&quot; nun in eine zoologische Einrichtung vermitteln. &quot;Weitere Informationen geben wir wie üblich sowohl zum Schutz des Tieres wie auch der Verwahreinrichtung nicht&quot;, so die BfN-Präsidentin.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 21. Mai 2013: Bundesumweltminister Peter Altmaier hat den Kapuzineraffen &quot;Mally&quot; im Münchner Tierheim besucht. Anlass ist der Internationale Tag der Biologischen Vielfalt am 22. Mai. Der Affe gehörte früher dem Popstar Justin Bieber und wurde im März vom deutschen Zoll beschlagnahmt.
&quot;Wir werden dafür sorgen, dass Mally artgerecht aufwachsen kann&quot;, sagte Altmaier bei seinem Besuch im Tierheim. &quot;Affen sind sehr soziale Tiere. Darum werden wir Mally schon bald an einen Ort bringen, wo er sicher und in Gemeinschaft leben kann.&quot;
Altmaier lobte die Arbeit der deutschen Behörden, die den Affen im März auf dem Münchner Flughafen beschlagnahmt hatten. &quot;Das zeigt, dass das Washingtoner Artenschutzabkommen in Deutschland umgesetzt wird.&quot; Das Abkommen, das in diesem Jahr seinen 40. Jahrestag feiert, schützt alle Affenarten. Affen brauchen demnach bei Aus- und Einreise entsprechende Genehmigungen. Damit wird sichergestellt, dass nur solche Tiere ein- und ausgeführt werden, die naturverträglich und rechtmäßig erworben wurden.
&quot;Kapuzineraffen sind in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht&quot;, sagte Altmaier. &quot;Diese Tiere haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie leben üblicherweise in Gruppen von 8 bis 30 Tieren zusammen und sollten daher nicht einzeln oder nur für Showzwecke gehalten werden.&quot;
Das Bundesumweltministerium arbeitet seit vielen Jahren daran, die Situation der Affen weltweit zu verbessern. &quot;Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist mir ein Herzensanliegen&quot;, sagte Altmaier. Dabei spielten auch Zoos und Tierheime eine wichtige Rolle. &quot;Ich danke deshalb dem Tierheim München für die schnelle Unterbringung von &quot;Mally&quot;.&nbsp;
Vollzogen wird das Artenschutzabkommen in Deutschland vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), das dem Bundesumweltministerium untersteht. &quot;Die Haltung von solchen höchst sozialen Tieren ist sehr anspruchsvoll und erfordert neben speziellen Klimabedingungen und hohen Anforderungen an die Unterbringung auch eine Versorgung mit ausgewähltem und sehr vielfältigem Futter, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. &quot;Grundsätzlich sind Affen keine Kuscheltiere und damit für eine Haltung durch Privatpersonen nicht geeignet.&quot;
Der Kapuzineraffe &quot;Mally&quot; war am 28. März am Flughafen München beschlagnahmt worden, weil sein damaliger Eigentümer Justin Bieber ohne die nach dem Artenschutzabkommen erforderlichen Genehmigungen eingereist war. Mitte Mai wurde &quot;Mally&quot; dann vom Zoll eingezogen, da Bieber die Dokumente nicht nachgereicht hatte. Seitdem wird der Affe im Münchner Tierheim versorgt.&nbsp;
Das BfN wird &quot;Mally&quot; nun in eine zoologische Einrichtung vermitteln. &quot;Weitere Informationen geben wir wie üblich sowohl zum Schutz des Tieres wie auch der Verwahreinrichtung nicht&quot;, so die BfN-Präsidentin.]]></content:encoded>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 16:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In Deutschland gibt es rund 48.000 Tierarten – 10.300 Pflanzenarten und 14.400 Pilzarten</title>
			<link>http://bfn.de/0401_pm.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4602&#38;cHash=49edd5634a9126ced5f088e830eeced0</link>
			<description>BfN-Präsidentin Beate Jessel: „Diese Biologische Vielfalt gilt es zu bewahren, - sie ist wesentlicher Bestandteil unserer Lebensgrundlagen.“</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 21. Mai 2013: Zum internationalen UN-Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai erklärt die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Beate Jessel:
&quot;In Deutschland kommen nach derzeitigem Kenntnisstand ca. 48.000 Tier-, ca. 10.300 Pflanzen- und ca. 14.400 Pilzarten vor. Diese biologische Vielfalt gilt es für die nachfolgenden Generationen zu bewahren.&quot; 
Denn die biologische Vielfalt ist wesentlicher Bestandteil unserer Lebensgrundlagen. Beispielsweise sind in mehr als 50 % unserer Arzneimittel Inhaltsstoffe aus der Natur enthalten.
Eine besondere weltweite Verantwortung hat Deutschland für solche Arten, die nur hier vorkommen, von denen ein hoher Anteil der Weltpopulation hier beheimatet ist bzw. - bei wandernden Tierarten - rastet oder überwintert, oder die weltweit oder zumindest in Europa gefährdet sind. Eine solche besondere Verantwortung besteht z.B. für 259 (6,3 Prozent) der in Deutschland vorkommenden Farn- und Blütenpflanzenarten, wie etwa Arnika, Pfingstnelke, breitblättriges Knabenkraut oder Bayerisches Löffelkraut.
Hintergrund: Arten
Weltweit sind ca. 1,37 Mio. Tier-, ca. 340.000 Pflanzen- und ca. 100.000 Pilzarten beschrieben, wobei davon auszugehen ist, dass es noch viele bisher unbekannte Arten gibt. 
Nach der aktuellen Gefährdungseinstufung im Rahmen der Roten Listen werden in Deutschland insgesamt 207 Arten und Unterarten (Taxa) der Wirbeltiere (ohne Fische und Rundmäuler des Meeres) in den verschiedenen Gefährdungskategorien der Roten Liste (einschließlich extrem seltener und ausgestorbener und verschollener Arten) aufgeführt. Das entspricht mit 43 % knapp der Hälfte aller bewerteten Wirbeltiere. Fast 28 % (128 Taxa) sind dabei aktuell bestandsgefährdet; 7 % (37 Arten) bereits ausgestorben und verschollen. Die Kriechtiere (13 Taxa) sind mit über 60 % bestandsgefährdeten Taxa die am stärksten gefährdete Wirbeltiergruppe. Die anderen, artenreicheren Wirbeltiergruppen weisen alle unter 40 % bestandsgefährdete Taxa auf. Trotz des nach wie vor hohen Anteils gefährdeter Arten lassen sich in bestimmten Fällen auch Erfolge für den Naturschutz konstatierten. So dokumentieren die aktuellen positiven Bestandsentwicklungen von Fischotter, Wolf und Biber, dass Artenschutzmaßnahmen des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes eine positive Wirkung zeigen können. Auch für verschiedene gefährdete Vogelarten zeigen Ergebnisse des bundesweiten Vogelmonitorings, dass sie von speziellen Schutzmaß-nahmen an ihren Niststätten profitiert haben, z.B. Schwarzstorch, Kranich, Wiesenweihe oder Großtrappe. Demgegenüber ist die Bestandssituation zahlreicher bodenbrütender Vogelarten der Agrarlandschaft wie Feldlerche, Kiebitz oder Wiesenpieper nach wie vor ungünstig. Dieser besorgniserregende Trend mit zum Teil dramatischen Bestandsrückgängen wird nach aktuellen Erhebungen von Birdlife International auch europaweit bestätigt; seine Ursachen werden vor allem in der Intensivierung der Landwirtschaft gesehen.
Weitere Informationen unter http://www.bfn.de/0405_hintergrundinfo.html Naturschutz - Daten zur Natur 
Siehe auch www.Wandertag.BiologischeVielfalt.de ]]></content:encoded>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 15:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Großer Erfolg der Auftaktveranstaltung zu den Wanderaktionen für die biologische Vielfalt mit Bundesumweltminister Peter Altmaier</title>
			<link>http://bfn.de/0401_pm.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4600&#38;cHash=840ccfb7c353dc08757f78c99bf39444</link>
			<description>Rund 1000 Einzelwanderer und 830 Teilnehmer des Wandermarathons ließen sich vom Wetter nicht die gute Laune verderben
Altmaier: Schutz der biologischen Vielfalt ist umfassende politische Aufgabe
Rosi Mittermaier übernimmt Patenschaft für Breitblättriges Knabenkraut

</description>
			<content:encoded><![CDATA[Losheim/Bonn/Berlin, 19. Mai 2013: Bei der Auftaktveranstaltung zu den Wanderaktionen zum Schutz der biologischen Vielfalt bezeichnete Bundesumweltminister Peter Altmaier den Erhalt der biologischen Vielfalt als umfassende Aufgabe. Es sei eine große Aufgabe den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen und das nationale Naturerbe zu erhalten. Als positives Beispiel nannte Peter Altmaier das vom Bundesprogramm biologische Vielfalt geförderte Schutzprojekt des saarländischen NABU zur Erhaltung des Breitblättrigen Knabenkrauts, einer seltenen Orchideenart. Die BfN-Präsidentin Beate Jessel erläuterte die Motivation für die Wandertage: &quot;Der Wandertag will für die Erhaltung unserer vielfältigen Natur werben. Neben der Freude an der Bewegung in der freien Natur werden beim Wandertag Themen rund um die biologische Vielfalt angesprochen und damit stärker im Bewusstsein und Handeln der Menschen verankert.&quot;
Trotz Regen ließen sich die vielen Wanderer nicht die gute Laune verderben. 830 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am Wandermarathon (30 km) teil. Sie starteten ab 8 Uhr und erreichten schon ab 13.00 Uhr das Festgelände am Losheimer See. Für gute Laune sorgte der gemeinsame &quot;Nordic Walking&quot;-Lauf mit den ehemaligen Ski-Profis Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, die schon auf der Bühne das Publikum zum Schmunzeln brachten. 
Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und die Landesumweltministerin Anke Rehlinger warben für die vielen ausgezeichneten Wanderwege im Saarland. Wanderer profitieren von einer intakten Natur und hätten damit das gleiche Grundanliegen wie der Naturschutz. 
Auf der Zentralveranstaltung wurde auch die Natursportart &quot;Nordic Walking&quot; beispielhaft für ein sportliches und gleichzeitig sanftes Naturerlebnis präsentiert. &quot;Die sanfte Ausdauersportart ist die ideale Methode, um auf gelenkschonende Art in der Natur topfit zu bleiben oder zu werden und dabei auch noch Spaß zu haben&quot;, sagte die Nordic Walking-Expertin und Goldmedaillen-Gewinnerin Rosi Mittermaier. &quot;Je nach Tempo, Intensität des Stockeinsatzes und auch der Wahl der Strecke ist Nordic Walking für jedes Alter und jeden Fitnesszustand hervorragend geeignet&quot;, ergänzte der ehemalige Skiprofi Christian Neureuther.
Hinweis:
Der gemeinsam vom Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz jährlich ausgerichtete bundesweite Wandertag ist ein wichtiger Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 bis 2020 (www.un-dekade-biologische-vielfalt.de). 
Der Aktionszeitraum für die themenbezogenen Wanderungen dauert bis zum 21. Juli 2013 unter dem Motto &quot;Gemeinsam wandern - Deutschlands Vielfalt erleben!&quot;.
Weitere Informationen und Termine zu den Wanderaktionen zur biologischen Vielfalt 2013 unter: www.wandertag.biologischeVielfalt.de
Hintergrundinformation zur Natur- und Gesundheitssportart Nordic Walking
Vor einiger Zeit noch von vielen müde belächelt, ist es heute nicht mehr aus der Sportlandschaft wegzudenken: Nordic Walking ist für viele Menschen der leichteste und beste Einstieg in ein &quot;bewegtes&quot; Leben. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn Nordic Walking ist ein Ganzkörpertraining, bei dem mit richtiger Technik bis zu 90 % der gesamten Körpermuskulatur beansprucht wird.
Die Laufsportart Nordic Walking ist ''Walking mit zwei Stöcken'' und erinnert an Skilangläufer ohne Skier. Beim Nordic Walking werden die positiven Trainingseffekte des Walkings und des Skilanglaufs durch den Einsatz spezieller Nordic Walking Stöcke miteinander verbunden. Wird die Technik richtig ausgeführt, sind über 600 Muskeln in ständiger Bewegung. Gleichwohl bedarf die richtige Ausführung einer entsprechenden Anleitung, damit die vielen Effekte auch wirksam werden können. Anfänger sollten deshalb - wie beim Skifahren beziehungsweise Langlaufen auch - an einem Einführungskurs teilnehmen. ]]></content:encoded>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 19 May 2013 15:15:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>10 Jahre Grünes Band Europa - Ein lebendes Denkmal im zusammenwachsenden Europa</title>
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			<description>Überstaatliche Koordinationsstruktur gefordert
Süd-Korea an europäischen Erfahrungen für die Demilitarisierte Zone interessiert
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			<content:encoded><![CDATA[Berlin/Bonn, 16. Mai 2013: Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Initiative „Grünes Band Europa“ trafen sich heute Akteure aus 24 europäischen Ländern in Berlin. Auf der internationalen Fachtagung diskutierten sie über die Erfahrungen, Herausforderungen und die Zukunft des einzigartigen Lebensraumverbunds entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Während bereits viele (grenzüberschreitende) Projekte und Aktivitäten auf verbandlicher und behördlicher Ebene am Grünen Band Europa erfolgreich umgesetzt werden, wünschen sich viele Beteiligte eine stärkere und nachhaltigere politische Unterstützung in ihren Ländern und von der Europäischen Union. Die Etablierung einer offiziellen und länderübergreifenden Koordinationsstruktur für das Grüne Band Europa wäre dazu ein maßgeblicher Schritt. Großes Interesse an den Erfahrungen mit dem 12.500 km langen europäischen Grünen Band zeigen Vertreter aus Süd-Korea, die auch ihre Anstrengungen bezüglich der Demilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nord-Korea auf der Tagung präsentierten.
Veranstalter der Fachtagung waren das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit der EuroNatur Stiftung und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND). „Wir sind uns als Initiatorin und deutsche Fachbehörde unserer zentralen Verantwortung für dieses europäische Projekt bewusst. Aus Sicht des Naturschutzes bietet das ‚Grüne Band Europa‘ die besten Voraussetzungen zur Entwicklung einer internationalen „grünen Infrastruktur“. Es ist das Rückgrat eines europäischen Biotopverbundes, so wie ihn jüngst als sogenannte ‚Grüne Infrastruktur‘ auch die Europäische Kommission gefordert hat“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel auf der Tagung. Die Präsidentin von EuroNatur, Christel Schroeder, wies auf die Gefährdungen durch zerstörerische Infrastruktur-Großprojekte und industrielle Landwirtschaft hin: „Wenn das europäische Grüne Band nicht als Gesamtidee berücksichtigt wird, droht seine Zerstückelung und damit seine Auflösung. Wir alle tragen die Verantwortung dafür, dass diese friedensstiftende Idee keinen Partikularinteressen geopfert wird.“ Nach Ansicht von Prof. Hubert Weiger, Vorsitzendem des BUND Deutschland, ist das Grüne Band ein wichtiger Impulsgeber für eine nachhaltige ländliche Entwicklung: „Der ökologische Reichtum kann nur dann langfristig erhalten werden, wenn sein Wert von den Menschen auch geschätzt wird. Zahlreiche Beispiele zeigen, wie das Grüne Band zur natur-touristischen Entwicklung strukturschwacher Grenzregionen beitragen und wirtschaftlichen Mehrwert generieren kann.“
EU-Umweltkommissar Janez Potočnik, der selbst nur wenige Kilometer vom Grünen Band entfernt aufgewachsen ist, meldete sich auf der Konferenz in einer Videobotschaft zu Wort: „Das Grüne Band überwindet Grenzen und verbindet Natur und Menschen. Es trifft damit das Herz dessen, wofür Europa und nachhaltige Entwicklung stehen. Es hilft zudem eine Verbindung herzustellen zwischen europäischer Politik und der praktischen Umsetzungsebene. Diese Konferenz ist dabei ein exzellentes Beispiel wie Mitgliedsstaaten, Nicht-Regierungsorganisationen und andere Stake Holder effektiv zusammen arbeiten.“
Hintergrund: Grünes Band Europa
Im Jahr 2003 hat die europäische Initiative für ein europäisches Grünes Band ihre Anfänge in Deutschland genommen und seither wird die Erhaltung und Entwicklung des über 12.500 Kilometer langen ökologischen Korridors durch Europa von zahlreichen Akteuren vorangetrieben. 
Bereits seit den 1970er Jahren starteten in mehreren Bereichen Aktivitäten zum Schutz der einzigartigen Natur, die sich im Schatten der Grenzanlagen entwickeln konnte. Etablierten sich nach 1989 einige regionale Projekte, konnte vor zehn Jahren die europaweite Initiative aus der Taufe gehoben werden. 10 Jahre später arbeiten hier Menschen über alle Sprach- und Kulturbarrieren hinweg in zahlreichen Projekten und Aktivitäten zusammen. Beispielhaft zu nennen wären hier drei trans-nationale Interreg-Projekte in Zentraleuropa und entlang der Ostseeküste, Vorbereitung grenzüberschreitender Schutzgebiete in Fennoskandien und auf dem Balkan sowie grenzüberschreitende Vorhaben zum Schutz der großen Grenzflüsse wie Drau und Mur als auch gezielte Artenschutzprojekte wie für den Balkanluchs. All diese Bemühungen lassen die europäische Idee Wirklichkeit werden: „Grenzen trennen. Natur verbindet“ lautet der Leitspruch. Dies ist auch konkret im politischen Sinne zu verstehen, denn das Grüne Band Europa bietet die einmalige Chance, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern und den Prozess der europäischen Einigung weiter voranzutreiben. 
Das Grüne Band Europa hat für den pan-europäischen Biotopverbund eine herausragende Bedeutung. Diese spiegelt sich in der Häufung von großflächigen Schutzgebieten wider. Allein 40 Nationalparke liegen direkt entlang des früheren Eisernen Vorhangs vom Eismeer bis ans Schwarze Meer; 16 davon sind grenzüberschreitende Nationalparke. Mehr als 3200 Schutzgebiete befinden sich innerhalb eines 50 Kilometer breiten Korridors. Zudem finden zahlreiche Arten der Flora-Fauna-Habitat- und Vogelschutz-Richtlinie der EU einen Lebensraum im Grünen Band, wie die gefährdete Bechstein-Fledermaus, der stark gefährdete Mausschläfer, die vom Aussterben bedrohte Flussperlmuschel und die Zwerggans. Alle diese Arten stehen auf den Roten Listen Europas.
Weitergehende Informationen:
http://www.bfn.de/0311_gruenes_band.html 
http://www.gruenesband.info
http://www.euronatur.org/Gruenes-Band-Europa 
http://www.europeangreenbelt.org/ 
Weitere Hintergrundinformationen stehen als PDF-Dokument unter http://www.bfn.de/0405_hintergrundinfo.html#c6510 zur Verfügung.]]></content:encoded>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 09:50:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Zentraler Wandertag im Saarland</title>
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			<description>Bundesumweltminister Altmaier setzt sich für den Erhalt des Knabenkrauts ein</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn/Berlin, 16. Mai 2013: Am Pfingstsonntag nimmt Bundesumweltminister Peter Altmaier am Wandertag zur biologischen Vielfalt im saarländischen Losheim am See teil. Dort wird er sich unter anderem über ein Projekt des NABU zum Schutz des Breitblättrigen Knabenkrauts informieren. Der Wandertag wird vom BfN in Kooperation mit der Tourismus Zentrale Saarland, der Gemeinde Losheim am See und weiteren Partnern organisiert. Es ist die zentrale Auftaktveranstaltung für deutschlandweit rund 950 Wanderungen zum Schutz der biologischen Vielfalt.
&quot;Die biologische Vielfalt ist ein lebenswichtiger Schatz. Wir müssen uns für sie engagieren, damit auch künftige Generationen eine intakte Natur erleben können&quot;, sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier. Mit Blick auf den Wandertag sagte er: &quot;Artenschutz fängt vor der eigenen Haustür an.&quot; 
So wächst mit dem Breitblättrigen Knabenkraut eine weltweit besonders bedrohte Orchideenart auf kleinen Feuchtwiesen im Saarland. Altmaier lobte das Engagement des saarländischen Landesverbands des NABU für das Knabenkraut, das in dieser Form fast nur noch in Deutschland vorkommt. &quot;Der Schutz der biologischen Vielfalt ist ein weltweites Gemeinschaftswerk. Insofern nehmen die Saarländer hier eine globale Verantwortung wahr.&quot;
Neben Altmaier haben auch die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, die Landesumweltministerin Anke Rehlinger und die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, ihre Teilnahme am Wandertag zugesagt.
 Am Losheimer Stausee und auf den umliegenden Wanderwegen wartet ein vielfältiges Programm auf die Besucher. Von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr bietet ein Bühnenprogramm auf dem Eventgelände Livemusik und Gesprächsrunden. Zahlreiche Info- und Aktionsstände erwarten die Gäste auf dem &quot;Markt der Umweltmöglichkeiten&quot;.
  Neben dem bereits mehrfach durchgeführten Wandermarathon, der in diesem Jahr von Orscholz zum Stausee führt, bieten über zehn verschiedene Wanderungen und Exkursionen ein vielfältiges Angebot. Start/Ziel ist jeweils das Freizeitgelände am Losheimer Stausee. Ein besonderes Highlight des Tages ist die Eröffnung einer neuen Nordic-Walking-Strecke durch Olympiasiegerin Rosi Mittermaier und Ski-Weltcupsieger Christian Neureuther. 
Den bundesweiten Wandertag veranstalten das Bundesumweltministerium und das BfN bereits im vierten Jahr in Folge. Die biologische Vielfalt und ihre Schönheit sollen mit themenbezogenen Wanderungen einem möglichst großen Kreis von interessierten Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen nahegebracht werden. Ziel der Aktion ist es zu zeigen, dass der Schutz und die nachhaltige Nutzung von Natur und Landschaft miteinander vereinbar sind. Unter dem Motto &quot;Gemeinsam wandern - Deutschlands Vielfalt erleben!&quot; werden vom 11. Mai bis zum 21. Juli 2013 rund 950 Wanderungen zum Schutz der biologischen Vielfalt angeboten. Dazu werden mehr als 200.000 Teilnehmer erwartet. 
 Der bundesweite Wandertag ist ein wichtiger Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 bis 2020 (www.un-dekade-biologische-vielfalt.de&nbsp;), die in diesem Jahr unter dem Motto &quot;Vielfalt nutzen - Die Angebote der Natur&quot; steht. 
Weitere Informationen unter: www.wandertag.biologischeVielfalt.de&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 09:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesamt für Naturschutz wirbt für den Schutz der Ostsee-Schweinswale</title>
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			<description>Schweinswale in der Ostsee stark gefährdet
Schallemissionen und Beifänge sind Ursachen für den Rückgang</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 14. Mai 2013: Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und die Vertragsstaaten des Abkommens zum Schutz von Kleinwalen (ASCOBANS) wollen den Ostsee-Schweinswal am Pfingstsonntag besonders würdigen. Aus diesem Anlass weist das Bundesamt für Naturschutz (BfN) auf die ungebrochen starke Bedrohung und den notwendigen Schutz der Ostsee-Schweinswale hin. Das BfN engagiert sich seit langem für den Schutz der Schweinswale, der kleinsten und einzigen heimischen Walart in unseren Gewässern. Diese kleinen Zahnwale werden nur knapp zwei Meter lang und bis zu 80 kg schwer. Sie kommen in Nord- und Ostsee in getrennten Populationen vor, wobei sich die Ostseeschweinswale in zwei weitere Subpopulationen unterteilen lassen. 
Obgleich in Europa seit Jahren zahlreiche internationale Schutzbemühungen und Abkommen für den Schweinswal existieren, sind die Bestände noch immer gefährdet, vor allem in der östlichen Ostsee. Im Rahmen des Regionalabkommens ASCOBANS wurden daher bereits vor einiger Zeit Erhaltungspläne für Schweinswale in der Nord- und Ostsee erstellt, auch unter Mitwirkung des BfN. Sie widmen sich vor allem der Verminderung oder Beseitigung der Bedrohungen, denen diese sensiblen Meeressäugetiere ausgesetzt sind, z.B. durch Unterwasserlärm oder unbeabsichtigte Beifänge in der Fischerei.
„Werden Schweinswale in der westlichen Ostsee noch verhältnismäßig häufig gesichtet, so sind sie östlich des Darß kaum noch zu finden. Ihre Population ist stark gefährdet, wenn nicht sogar vom Aussterben bedroht“, so Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, „Hier besteht dringender Handlungsbedarf!“
Schweinswale orientieren sich mit Hilfe von Echoortung. Auch zur Verständigung untereinander und bei der Jagd senden sie Klicklaute aus. Diese können mit stationären Unterwassermikrofonen, so genannten Klick-Detektoren aufgezeichnet werden und erlauben so Rückschlüsse auf in diesem Bereich vorbeischwimmende Schweinswale. Im Rahmen eines groß angelegten internationalen Forschungsprogramms namens SAMBAH wurden 2011 erstmals über 300 (!) solcher Unterwassermikrofone über die ganze Ostsee verteilt ausgebracht. In Deutschland wird SAMBAH vom Bundesamt für Naturschutz gefördert und von Forschern des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund durchgeführt.
Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass Schweinswale sogar bis hinauf in finnische Gewässer vorkommen, ihre Zahlen aber offensichtlich gering sind. Die Wissenschaftler werden die SAMBAH-Mikrofone im Mai dieses Jahres zum letzten Mal bergen und die Daten detailliert auswerten. Sie sollen helfen, konkrete Empfehlungen für den Schutz dieser seltenen Wale vorzuschlagen und einen ostseeweiten Dialog mit den Naturschutzbehörden, der Fischerei und den Akteuren der maritimen Wirtschaft zu forcieren.
Auf der Grundlage der Daten aus Monitoring-Programmen des BfN und des SAMBAH-Projektes entwickeln Wissenschaftler in Deutschland gemeinsam mit dem BfN derzeit Managementpläne für die Schweinswalpopulationen in Nord- und Ostsee. Die Minimierung von Gefährdungen steht dabei ebenso im Vordergrund wie die Sicherung von Fortpflanzungs- und Nahrungsgebieten. Diese Art-Managementpläne beziehen sich daher nicht allein auf die Meeresschutzgebiete in der AWZ, sondern sie gelten für den gesamten Meeres- und Küstenbereich. Wirkungsvolle Schutzmaßnahmen sollen die Schweinswal-Bestände stabilisieren, damit diese faszinierenden Tiere auch zukünftig in den deutschen Meeren ihre Heimat haben.
Das BfN veröffentlicht zum Internationalen Tag des Schweinswals einen Kurzfilm von rund 3min Länge, der ab 17.05.2013 auf den Websites des BfN www.bfn.de und www.habitatmare.de zu finden ist. Der Clip wird am Tag des Ostsee-Schweinswals am 19.05.2013 auch an einem Informationsstand im Ozeaneum Stralsund gezeigt.

Hintergrundinformation Gefährdung der Schweinswale:
Zu den Hauptgefährdungen gehört insbesondere Unterwasserschall – durch Schiffsverkehr oder seismische Untersuchungen, neuerdings auch durch Lärm, der beim Bau von Offshore-Windkraftanlagen entsteht, die zunehmend in Nord- und Ostsee installiert werden. Das Rammen der Fundamente verursacht erhebliche Schallemissionen, die schädliche Auswirkungen auf Schweinswale haben können. So konnten z.B. bei Rammungen ohne Schallschutz Scheuchwirkungen und Verhaltensänderungen bis in Entfernungen von mehr als 20 km nachgewiesen werden. Ohne einen wirksamen Lärmschutz erleiden die Tiere in der Nähe der Bautätigkeiten zudem schwere Hörschäden oder weitere Schäden die zum Tode führen können. Um Verletzungen bei Schweinswalen zu verhindern, wurden von den Genehmigungsbehörden ein genauer Ablauf des Rammverfahrens sowie Grenzwerte für den Unterwasserschall festgelegt, die bei der Rammung eingehalten werden müssen. Wirkungsvolle Schallminderungsverfahren oder Gründungsformen der Windanlagen ganz ohne intensive Schallemissionen werden in Zukunft eine steigende Bedeutung erlangen.
Eine weitere große Gefahr besteht für Schweinswale vor allem auch durch (unbeabsichtigte) Beifänge in der Schlepp- und Stellnetzfischerei, insbesondere in der Ostsee. Die feinen Netze sind für Schweinswale kaum zu orten. Die Tiere verfangen sich darin und ertrinken. Immer wieder werden auch tote Schweinswale mit Netzmarken gefunden. Eine zunehmende Zahl von Fischern kooperiert mit Wissenschaft und Naturschutz und meldet die ungewollt gefangenen Kleinwale. Das Bundesamt für Naturschutz fördert seit einigen Jahren Forschungsvorhaben zur Entwicklung alternativer Fanggeräte und den Dialog mit den Fischern.]]></content:encoded>
			<category>2013</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 12:16:26 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesamt für Naturschutz zeigt Naturfotografie auf höchstem Niveau</title>
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			<description>Bonn, 13. Mai 2013: Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zeigt in seiner neuen Ausstellung die faszinierenden Siegerfotos des jährlichen Wettbewerbs der Gesellschaft Deutscher Tierfotografien (GDT). Der Wettbewerb zeichnet den „GDT Naturfotograf des Jahres 2013“ aus. Die Präsidentin des BfN, Prof. Beate Jessel, eröffnet die Ausstellung mit einer öffentlichen Vernissage am Mittwoch, 22. Mai 2013, um 18:00 Uhr.
Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografien ist die größte Naturfotografen-Vereinigung Europas. Seit nunmehr zwölf Jahren prämiert sie in einem jährlichen Wettbewerb einzigartige und innovative Naturfotografien. Neben der künstlerischen Qualität und erfrischenden Sichtweisen richtet die GDT ihr Augenmerk vor allem auf die Authentizität der Bilder. Alle ausgezeichneten Bilder kommen ohne Manipulationen aus.
 „Wir freuen uns, dass wir die preisgekrönten Bilder des diesjährigen Wettbewerbs als erste Aussteller der Öffentlichkeit präsentieren können, denn sie zeigen zum Teil ganz überraschende Sichtweisen von und Zugänge zur Natur“, so Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN. Erst im April 2013 traf die Jury ihre Entscheidung. Gesamtsieger wurde überraschend ein erst achtzehn-jähriger Nachwuchsfotograf aus Dortmund. Als jüngster Gewinner in der Geschichte des Wett-bewerbs konnte er sich gegen 226 Konkurrenten aus neun Ländern durchsetzen. Sein Foto entstand mitten im dicht besiedelten Ruhrgebiet. Es zeigt das Portrait eines im Abendlicht aufgenommenen und aufmerksam spähenden jungen Fuchses vor seinem Bau. „Naturschutz endet nicht an Stadtgrenzen. Das Siegerfoto verdeutlicht eindrucksvoll, dass unsere Städte Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen sind und überraschende Naturbeobachtungen vor der eigenen Haustür ermöglichen“, betont die BfN-Präsidentin.
Die Ausstellung ist bis Ende September 2013 in der Bibliothek des BfN zu sehen, montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Das Bundesamt für Naturschutz befindet sich in der Kon-stantinstraße 110, 53179 Bonn-Rüngsdorf.
Hintergrund: In der Bibliothek des Bundesamtes für Naturschutz, der ältesten und größten Spezialbibliothek für Naturschutz in Deutschland, werden regelmäßig Kunstausstellungen präsentiert. Dabei erhalten vor allem solche Künstlerinnen und Künstler mit ihren Werken ein Forum, die sich mit der Natur in all ihrer Schönheit und ihren Facetten auseinander setzen.
Die Siegerfotos des Wettbewerbs finden Sie zur Ansicht unter: http://www.gdtfoto.de/content.php?siteloc=496. Gerne stellen wir Ihnen die Siegerfotos zum Abdruck zur Verfügung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 13. Mai 2013: Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zeigt in seiner neuen Ausstellung die faszinierenden Siegerfotos des jährlichen Wettbewerbs der Gesellschaft Deutscher Tierfotografien (GDT). Der Wettbewerb zeichnet den „GDT Naturfotograf des Jahres 2013“ aus. Die Präsidentin des BfN, Prof. Beate Jessel, eröffnet die Ausstellung mit einer öffentlichen Vernissage am Mittwoch, 22. Mai 2013, um 18:00 Uhr.
Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografien ist die größte Naturfotografen-Vereinigung Europas. Seit nunmehr zwölf Jahren prämiert sie in einem jährlichen Wettbewerb einzigartige und innovative Naturfotografien. Neben der künstlerischen Qualität und erfrischenden Sichtweisen richtet die GDT ihr Augenmerk vor allem auf die Authentizität der Bilder. Alle ausgezeichneten Bilder kommen ohne Manipulationen aus.
&nbsp;„Wir freuen uns, dass wir die preisgekrönten Bilder des diesjährigen Wettbewerbs als erste Aussteller der Öffentlichkeit präsentieren können, denn sie zeigen zum Teil ganz überraschende Sichtweisen von und Zugänge zur Natur“, so Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN. Erst im April 2013 traf die Jury ihre Entscheidung. Gesamtsieger wurde überraschend ein erst achtzehn-jähriger Nachwuchsfotograf aus Dortmund. Als jüngster Gewinner in der Geschichte des Wett-bewerbs konnte er sich gegen 226 Konkurrenten aus neun Ländern durchsetzen. Sein Foto entstand mitten im dicht besiedelten Ruhrgebiet. Es zeigt das Portrait eines im Abendlicht aufgenommenen und aufmerksam spähenden jungen Fuchses vor seinem Bau. „Naturschutz endet nicht an Stadtgrenzen. Das Siegerfoto verdeutlicht eindrucksvoll, dass unsere Städte Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen sind und überraschende Naturbeobachtungen vor der eigenen Haustür ermöglichen“, betont die BfN-Präsidentin.
Die Ausstellung ist bis Ende September 2013 in der Bibliothek des BfN zu sehen, montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Das Bundesamt für Naturschutz befindet sich in der Kon-stantinstraße 110, 53179 Bonn-Rüngsdorf.
Hintergrund: In der Bibliothek des Bundesamtes für Naturschutz, der ältesten und größten Spezialbibliothek für Naturschutz in Deutschland, werden regelmäßig Kunstausstellungen präsentiert. Dabei erhalten vor allem solche Künstlerinnen und Künstler mit ihren Werken ein Forum, die sich mit der Natur in all ihrer Schönheit und ihren Facetten auseinander setzen.
Die Siegerfotos des Wettbewerbs finden Sie zur Ansicht unter: http://www.gdtfoto.de/content.php?siteloc=496. Gerne stellen wir Ihnen die Siegerfotos zum Abdruck zur Verfügung.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 13 May 2013 11:07:00 +0200</pubDate>
			
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