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Bildung

UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE)

Blaues Titelbild der UN-Dekade

Die UN-Dekade 2005-2014 "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) bietet wichtige Ansatzpunkte, um die Ziele des Natur- schutzes sowie die Bedeutung der Sicherung der biologischen Vielfalt in die Gesellschaft zu transportieren und das Bewusstsein für natur- und umweltverträgliche Lebensweisen zu fördern.

Im Rahmen der Dekade sollen die Anstrengungen für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung gebündelt und verstärkt werden und die Erarbeitung von Strategien, Konzepten und Handlungsfeldern in diesem Themenfeld soll vorangetrieben werden. Weitere Informationen zu Zielen, Strukturen und Umsetzung der Dekade gibt es im   BNE-Portal.

Das BfN ist Mitglied am Runden Tisch der Dekade und unterstützt diese insbesondere in der   AG Biologische Vielfalt . Ziel ist es, eine stärkere Verankerung des Themenfeldes biologische Vielfalt in der UN-Dekade und damit auch in der praktischen Bildungsarbeit sowie in der Wissenschaft zu erreichen und umgekehrt die Ziele der UN-Dekade mit der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) zu verknüpfen.

Anfang 2009 fand in Bonn die internationale   Halbzeitkonferenz zur UN-Dekade statt. Die Konferenz hatte zum Ziel, die weltweiten Erfolge der Dekade, aber auch weiterhin bestehende Defizite, aufzuzeigen und die Arbeitsprogramme für die zweite Hälfte der Dekade vorzubereiten. Ende September 2014 findet die Konferenz zum Abschluss der UN-Dekade BNE statt.

Unterrichtsmaterialien

Das BfN unterstützt das BMUB beim Aufbau des  BMUB-Bildungsservice. Auf dieser Internetplattform werden Bildungsmaterialien zu einzelnen Aspekten des Umwelt- und Naturschutzes für unterschiedliche Zielgruppen zur Verfügung gestellt. Die Materialien sind auf Deutsch und teilweise auch auf Englisch, Französisch, Kroatisch, Polnisch oder Russisch erhältlich. Der Bildungsservice des BMU wurde 2007/2008 als offizielles Dekade-Projekt ausgezeichnet. Die Materialien gehören zum Maßnahmen- katalog des Nationalen Aktionsplans 2008 der UN-Dekade.


Globale Bildungsinitiative CEPA

Der Grundstein der globalen Bildungsinitiative der   CBDCEPA – Communication, Education and Public Awareness – wurde auf der 5. Vertragsstaatenkonferenz zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) 2000 in Nairobi gelegt. Ziel dieser globalen Bildungsinitiative ist es, unter Berücksichtigung und Respektierung der kulturellen Vielfalt der CBD-Vertragsstaaten die Anliegen der CBD zu vermitteln und die Bewusstseinsbildung und Aufklärung hierfür in der Öffentlichkeit weltweit zu stärken.

Anlässlich der 9.Vertragsstaatenkonferenz zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt im Mai 2008 in Bonn hat das BfN die wichtigsten Aktivitäten im Kontext Communication, Education, Public Awareness auf   Postern und Faltblättern zusammengestellt.

Weitere Informationen unter   "Die globale Bildungsinitiative der CBDCEPA - Communication, Education Public Awareness."


Informationszentren

Zwei Personen stehen in einer Grotte und deuten auf die Felsformation

Die Ansprüche an Naturinformationszentren haben sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte gewandelt. Zunehmend haben sie sich zu Orten der Kommunikation, des Dialogs und als Foren entwickelt. Neben der Vermittlung der Schönheit und Verletzlichkeit von Natur und Landschaft zielen die Zentren darauf ab, mit den Menschen aktiv in Kontakt zu treten und Themen der Nachhaltigkeit zu diskutieren.

Im Rahmen des Fördertitels "Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege" ( E+E-Vorhaben) hat das BfN Anfang der 1990er Jahre mit Mitteln des Bundesumwelt- ministeriums die Konzeption, Planung und Umsetzung folgender Einrichtungen gefördert:


Innovative Bildungsanbieter: Botanische Gärten

Eine Gruppe von Kindern wird eine Tafel im Botanischen Garten erklärt

Im Rahmen eines F+E-Vorhabens wurden die  Potenziale von Botanischen Gärten, Zoos und Freilichtmuseen als innovative Bildungsorte untersucht. Ziel war es, konkrete Vorschläge und Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie die Bildungsarbeit in diesen Einrichtungen effektiv und effizient ergänzt werden kann.Dabei wurden neben der schulischen Bildung besonders der informelle außerschulische Bildungsbereich berücksichtigt. Die Ergebnisse liegen in der Schriftenreihe des BfN vor.