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Bildung und Information

Die globale Bildungsinitiative der CBD: CEPA

Der Grundstein der globalen Bildungsinitiative der  CBD CEPA – Communication, Education and Public Awareness – wurde auf der 5. Vertragsstaatenkonferenz zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) 2000 in Nairobi gelegt. Ziel dieser globalen Bildungsinitiative ist es, unter Berücksichtigung und Respektierung der kulturellen Vielfalt der CBD-Vertragsstaaten die Anliegen der CBD zu vermitteln und die Bewusstseinsbildung und Aufklärung hierfür in der Öffentlichkeit weltweit zu stärken.

Anlässlich der 9.Vertragsstaatenkonferenz zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt im Mai 2008 in Bonn hat das BfN die wichtigsten Aktivitäten im Kontext Communication, Education, Public Awareness auf  Postern und Faltblättern zusammengestellt.

Weitere Informationen unter  "Die globale Bildungsinitiative der CBD: CEPA - Communication, Education Public Awareness."


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Unterrichtsmaterialien

Das BfN unterstützt das BMU beim Aufbau des  BMU-Bildungsservice. Auf dieser Internetplattform werden Bildungsmaterialien zu einzelnen Aspekten des Umwelt- und Naturschutzes für unterschiedliche Zielgruppen zur Verfügung gestellt. Die Materialien sind auf Deutsch und teilweise auch auf Englisch, Französisch, Kroatisch, Polnisch oder Russisch erhältlich.
Der Bildungsservice des BMU wurde 2007/2008 als offizielles Dekade-Projekt ausgezeichnet. Die Materialien gehören zum Maßnahmenkatalog des Nationalen Aktionsplans 2008 der UN-Dekade.

Folgende für den Naturschutz relevante Unterrichtsmaterialien sind bestellbar bzw. stehen als Download zur Verfügung:

UN-Dekade 2005-2014 „Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE)

Logo BNE

Die UN-Dekade 2005-2014 "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) bietet wichtige Ansatzpunkte, um die Ziele des Naturschutzes sowie die Bedeutung der Sicherung der biologischen Vielfalt in die Gesellschaft zu transportieren und das Bewusstsein für natur- und umweltverträgliche Lebensweisen zu fördern.

Im Rahmen der Dekade sollen die Anstrengungen für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung gebündelt und verstärkt werden und die Erarbeitung von Strategien, Konzepten und Handlungsfeldern in diesem Themenfeld soll vorangetrieben werden. Weitere Informationen zu Zielen, Strukturen und Umsetzung der Dekade gibt es im  BNE-Portal.

Das BfN ist Mitglied am Runden Tisch der Dekade und unterstützt diese insbesondere in der  AG Biologische Vielfalt . Ziel ist es, eine stärkere Verankerung des Themenfeldes biologische Vielfalt in der UN-Dekade und damit auch in der praktischen Bildungsarbeit sowie in der Wissenschaft zu erreichen und umgekehrt die Ziele der UN-Dekade mit der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) zu verknüpfen.
Im Mai 2010 hat die AG Biologische Vielfalt ein Grundsatzpapier mit wichtigen Schlüsselthemen zur Integration von Biodiversitätsaspekten in Bildungsangebote sowie mit spezifischen Lernangeboten und Qualitätskriterien in diesem Zusammenhang vorgelegt. Das Papier stellt eine begründete Orientierungshilfe für Akteure im Naturschutz und in der Bildungsarbeit dar und möchte einerseits die Gefährdung der biologischen Vielfalt und ihrer Vernetzung mit anderen nicht-nachhaltigen Entwicklungen verdeutlichen und andererseits Möglichkeiten der Bearbeitung und Reflexion dieser Thematik in Bildungsprozessen aufzeigen. Es richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker in formalen, non-fromalen und informellen Lernorten sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, welche die Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung voranbringen wollen.
Das  Grundsatzpapier ist online abrufbar.

Anfang 2009 fand in Bonn die internationale  Halbzeitkonferenz zur UN-Dekade statt. Die Konferenz hatte zum Ziel, die weltweiten Erfolge der Dekade, aber auch weiterhin bestehende Defizite, aufzuzeigen und die Arbeitsprogramme für die zweite Hälfte der Dekade vorzubereiten. Ausführliche Ergebnisse, insbesondere die Bonner Erklärung, finden Sie  hier.


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Aktuelles

Die im November 2007 durch das Bundeskabinett verabschiedete  Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) formuliert im Rahmen des Aktionsfeldes „Bildung und Information“ (C 14) konkrete Maßnahmen im Bildungsbereich zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt. Seitens BfN/BMU kommt der Umsetzung dieser Maßnahmen eine besondere Bedeutung zu.


Bildung für nachhaltige Entwicklung - Positionierung des Naturschutzes

Im Rahmen des F+E-Vorhabens  „Bildung für nachhaltige Entwicklung - Positionierung des Naturschutzes" wurde eine Plattform für Experten und Expertinnen sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum fachlichen Austausch und zur Entwicklung innovativer Maßnahmen in der naturschutzbezogenen Bildung entwickelt. Im Zentrum stand dabei die Verbindung zum Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Zu den Schwerpunktthemen „Lebenslanges Lernen“, „Globales Lernen“ und „Außerschulische Lernorte“ wurden Workshops durchgeführt und Studien und Publikationen erarbeitet. Das Projekt wurde als offizielles Dekadeprojekt 2007/2008 ausgezeichnet. Alle Ergebnisse wurden in der Schriftenreihe des BfN veröffentlicht.


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Botanische Gärten als innovative Bildungsanbieter

Im Rahmen eines F+E-Vorhabens wurden die  Potenziale von Botanischen Gärten, Zoos und Freilichtmuseen als innovative Bildungsorte untersucht. Ziel war es, konkrete Vorschläge und Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie die Bildungsarbeit in diesen Einrichtungen effektiv und effizient ergänzt werden kann. Dabei wurden neben der schulischen Bildung besonders der informelle außerschulische Bildungsbereich berücksichtigt. Die Ergebnisse liegen in der Schriftenreihe des BfN vor.


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Informationszentren

Die Ansprüche an Naturinformationszentren haben sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte gewandelt. Zunehmend haben sie sich zu Orten der Kommunikation, des Dialogs und als Foren entwickelt. Neben der Vermittlung der Schönheit und Verletzlichkeit von Natur und Landschaft zielen die Zentren darauf ab, mit den Menschen aktiv in Kontakt zu treten und Themen der Nachhaltigkeit zu diskutieren.

Im Rahmen des Fördertitels "Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege" ( E+E-Vorhaben) hat das BfN Anfang der 1990er Jahre mit Mitteln des Bundesumweltministeriums die Konzeption, Planung und Umsetzung folgender Einrichtungen gefördert:

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Letzte Änderung: 29.07.2010

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